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SCHARNSTEIN. Das Sensenmuseum Geyerhammer machte vor einigen Jahren den Anfang. Nun wurde der zweisprachige digitale Infoguide „Das Historicum Scharnstein“ erweitert. Die deutschen Texte haben dabei die Almtaler Akteure selbst eingesprochen.

Fritz Wolf vor der Waldschule, der QR-Code führt zum digitalen Infoguide. (Foto: Tóth)
Fritz Wolf vor der Waldschule, der QR-Code führt zum digitalen Infoguide. (Foto: Tóth)

Das Almtal hat kulturell einiges zu bieten - von der Industriekultur über die Jagd- und Forstwirtschaft bis zu Krippenkunst, Ruinenflair, Kriminalgeschichte und Schlossleben. Vor einigen Jahren wurde im Museum Geyerhammer zusammen mit dem Gmundner Unternehmen XiBIT der erste digitale Infoguide eingerichtet: Mittels Handyapp und QR-Code kann man seither das Museum und die Geschichte der Sensen und Hämmer in Scharnstein interaktiv kennen lernen.

Scharnsteiner erzählen die Geschichte ihrer Sehenswürdigkeiten

Nachdem mit Ruine Scharnstein und Wehrmauer zwei weitere Sehenswürdigkeiten dazugekommen sind, wurde das „Historicum Scharnstein“ nun um gleich vier Angebote erweitert: Seit kurzem steht der zweisprachige (Deutsch und Englisch) digitale Infoguide auch für die Waldschule Almtal, die Viechtwanger Hauskrippe, das Schloss Scharnstein und das Kriminal- und Gendarmeriemuseum zur Verfügung. Das besondere: Die deutschen Audioguide-Versionen wurden von den Akteuren selbst eingesprochen.

Für die Waldschule, die heuer ihr 30jähriges Jubiläum feiert, stand der Förster, Waldpädagoge und Waldschulgründer Fritz Wolf vor dem Mikrofon: „Das ist recht flott gegangen“, erinnert er sich an die Aufnahmen im Studio von Sandra Daxinger in St. Konrad. Das Ergebnis kann man nun direkt vor Ort bei der Waldschule anhören und sich damit über die Jagd und Forstwirtschaft informieren. Der QR-Code befindet sich direkt auf einer Infotafel an der Waldschule.

Mittels QR-Code und Smartphone-App Scharnstein kennen lernen

Die QR-Codes an den anderen Historicum-Standorten ermöglichen Einblicke in die Prunkräume des prächtigen Renaissanceschlosses, in das Polizei-, Justiz- und Gefängniswesen oder - rund um die Weihnachtszeit - in die liebevoll und detailgetreu gestaltete Viechtwanger Hauskrippe der Familie Hageneder. Im Museum Geyerhammer wird auf Knopfdruck die Geschichte der Sensenherstellung lebendig. Und wer durch das Tießenbachtal zur Ruine Scharnstein wandert, kann sich über die Geschichte der Wehrmauer informieren und erfährt bei der Ruine selbst Geschichten über das Leben auf der Burg.

App und Übersicht über die Scharnsteiner Infoguides: https://www.xibit.info


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