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GMUNDEN. Walter Mayrhofer, der Direktor der Nikolaus Lenau Schule Gmunden hat folgenden Leserbrief geschickt.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Zum Bericht von Frau Lisa-Maria Laserer über das neue Bildungsangebot in Laakirchen möchte ich ergänzen, dass an der Nikolaus Lenau Schule in Gmunden bereits seit 1992 Volksschulklassen nach der „Montessori-Methode“ geführt werden. Mit großem Engagement der Eltern und des Kollegiums wurden Integrationsklassen eingerichtet, die seit 2014 jahrgangsgemischt, von der ersten bis zur vierten Schulstufe, ein breites und vor allem kindgerechtes Unterrichtsangebot bieten.

Maria Montessoris Ideen liefern bis heute das nötige Werkzeug für den Unterricht in heterogenen Gruppen und wir wissen ja, wie groß die Bandbreite von Entwicklung sein kann, wenn Kinder in die ersten Bildungseinrichtungen kommen! Es gibt keine Klasse oder Gruppe, in der alle Kinder den gleichen Entwicklungsstand haben. Dass alle Kinder zur selben Zeit dasselbe lernen müssen, dasselbe Schulbuch haben und in historisch bedingten 50-minütigen Sequenzen lernen müssen, das bleibt ihnen in alternativpädagogischen Settings erspart!  Tatsächlich macht das nur dann Sinn, wenn der gesamte Standort hinter diesem Konzept steht, und nicht nur einzelne Klassen einer Schule.

Insofern ist das Vorhaben von Frau Dopf und ihrem Team sehr zu begrüßen! Vielleicht ist das auch ein weiterer Schritt zur Öffnung unserer schulrechtlichen Hindernisse auf dem Weg zu einer Bildungslandschaft, die den Kindern unserer Zeit auch gerecht werden kann.

Senden Sie Ihren Leserbrief an:

redaktion-gmunden@tips.atoder per Post an „Tips“,Theatergasse 4, 4810 Gmunden

Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken. Wir behalten uns vor, Briefe aus Platzgründen zu kürzen.


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