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HALLSTATT. Wie sieht der Wald der Zukunft in Österreich aus? Welche Baumarten werden wachsen, welche nicht mehr? Und was können Waldbewirtschafter tun, um die Wälder gesund zu erhalten? Diese und weitere Fragen beantworteten Förster und Naturexperten der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im September bei kostenlosen Führungen durch die Wälder in allen ÖBf-Forstbetrieben. Auch in Echerntal bei Hallstatt fand eine Führung statt.

Informative Wanderung in den Wäldern in Hallstatt. (Foto: ÖBf)
  1 / 3   Informative Wanderung in den Wäldern in Hallstatt. (Foto: ÖBf)

 

Beim gemeinsamen Waldspaziergang auf den Flächen des Forstbetriebs Inneres Salzkammergut erkundeten die Teilnehmer die Wälder bei Hallstatt und sahen die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels: Windwürfe, Felsstürze, Borkenkäferbefall, Waldbrandflächen und Lawinenschäden. Die ÖBf-Experten Norbert Meier und Martin Steyrer erläuterten, wie die Bundesforste eindimensionale Fichten-Kulturen in klimafitte Mischwälder mit Tannen, Buchen und seltenen Baumarten umwandeln. Gemeinsam wurde ein Blick ins Jahr 2100 geworfen – in einen Wald, in dem unterschiedlichste Jungbäume von Natur aus nachwachsen und dessen Artenreichtum als beste Vorsorge im Kampf gegen den Klimawandel gilt. Das Walderlebnis fand bei einer kleinen Jause einen gemütlichen Ausklang.

 Auch virtuelle Tour möglich

Einstimmig fiel das Fazit der Teilnehmer aus: Alle waren von der informativen, lehrreichen Führung begeistert und werden in Zukunft mit neuen Blickwinkeln durch unsere Wälder gehen. Tipp: All jene, die jetzt keine Gelegenheit hatten, den Wald der Zukunft vor Ort kennenzulernen, nehmen die Bundesforste unter www.wald-der-zukunft.at auf eine virtuelle Tour durch den Wald von heute und morgen mit.

 


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