20 Jahre Zukunft Vorchdorf: Wie ein Verein die Ortsentwicklung nachhaltig prägt
VORCHDORF. Seit zwei Jahrzehnten gestaltet der Verein Zukunft Vorchdorf die Entwicklung der Almtalgemeinde maßgeblich mit – parteiübergreifend, strategisch und mit klarem Blick auf Lebensqualität und Standortstärke.
Seit 20 Jahren ist der Verein Zukunft Vorchdorf ein zentraler Motor der Ortsentwicklung in Vorchdorf. Nach den tiefgreifenden Veränderungen der Industrialisierung hat sich die Gemeinde in den vergangenen zwei Jahrzehnten dynamisch weiterentwickelt – begleitet von klaren Konzepten und gemeinsamer Verantwortung.
Parteipolitik bewusst außen vor
Maßgeblich unterstützt wird der Entwicklungsprozess vom Land Oberösterreich, insbesondere durch die DOSTE – Dorf- und Stadtentwicklung Oberösterreich. Der Verein dient dabei als parteiübergreifende Plattform, auf der Projekte diskutiert, abgestimmt und gemeinsam getragen werden.
Obmann Franz Amering betont: „Parteipolitik hat in unseren Sitzungen keinen Platz. Die Mitglieder sind aus allen politischen Fraktionen besetzt und werden mit weiteren Vertretern aus Vereinen, Wirtschaft und Gesellschaft ergänzt. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Mitglieder, bringen strategische Ideen und Inputs ein bzw. werden über den aktuellen Stand langfristiger Projekte informiert“.
Zentrale Projekte für die Gemeinde
Im Verein wurden zahlreiche Schlüsselprojekte begleitet, darunter das Veranstaltungszentrum Kitzmantelfabrik, das Leerstandsmanagement im Ortskern, die Bürgerbeteiligung zur Sanierung der Bahnhofstraße, der Bildungscampus sowie die neue Verabschiedungshalle. Auch Zukunftsprojekte wie Zwirngasse, Laudachpromenade, Bachingerwehr und die Bewerbung für die Landesgartenzeit 2031 wurden hier vorbereitet und abgestimmt.
Blick nach vorne: Gartenzeit 2031
Der aktuelle Fokus der Ortsentwicklung liegt auf der Stärkung des Wirtschaftsstandorts und der Erhöhung der Lebensqualität im Zentrum – von attraktiven Grünräumen bis zur funktionierenden Nahversorgung.
Ein besonderer Schwerpunkt 2026 ist das Projekt „Bürgerbeteiligung Gartenzeit“. Gemeinsam mit dem OTELO-eGen-Team soll ein breites Meinungsbild zur geplanten Landesgartenzeit 2031 unter dem Titel „BlütenHochzeit“ erhoben werden. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich aktiv einzubringen.