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Podcast "ned zwida": Wie Stimmen aus dem Salzkammergut zur hörbaren Seele einer Region werden

Thomas Leitner, 23.01.2026 11:27

SALZKAMMERGUT. Keine schnellen O-Töne und keine Oberflächen. „Ned zwida“ erzählt seit 2024 die Geschichten des Salzkammerguts – persönlich, tiefgründig und überraschend nah.

Hüttenwirt Roli Schimpl und die Podcaster Robert Steiner und Peter Zeitlhofer (v. li.) (Foto: ned zwida)

Was eine Region wirklich ausmacht, zeigt sich selten nur in Landschaftsbildern. Genau hier setzt „ned zwida – der Salzkammergut-Podcast“ an. Seit dem Sommer 2024 porträtieren Robert Steiner und Peter Zeitlhofer Menschen aus der Region – in rund einstündigen Gesprächen, die Raum lassen für Lebenswege, Wendepunkte und leise Zwischentöne.

Keine Eile, kein Smalltalk

„Wir wollten von Anfang an keine schnellen Kurzinterviews. Uns interessiert, was Menschen antreibt – und was das Salzkammergut mit ihnen macht“, erklärt Moderator Robert Steiner. Dieses Prinzip prägt jede Folge. Statt schneller Schlagzeilen entstehen Gespräche mit Tiefe, Humor und Haltung – getragen von echter Neugier.

Über 70 Folgen, tausende Hörer

Mittlerweile umfasst „ned zwida“ mehr als 70 Episoden. Gastgeber, Handwerker, Künstler, Bergmenschen oder stille Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Woche für Woche hören tausende Menschen zu – aus dem Salzkammergut ebenso wie von weit außerhalb. Für viele wird der Podcast zum akustischen Anker zwischen Heimweh und Fernweh.

Vom Bergwirt bis Schwarzenegger

Wie nah der Podcast an der Region ist, zeigt Folge 71. Steiner und Zeitlhofer treffen Hüttenwirt Roland Schimpl auf der Katrin bei Bad Ischl. Er erzählt vom Leben zwischen Sommertrubel und Winterruhe, vom Wandel des Berges ohne Skibetrieb und von einem Werdegang, der bis in die USA führte – inklusive einer Begegnung mit Arnold Schwarzenegger.

„Viele verbinden das Salzkammergut mit Seen und Bergen. Wir zeigen, dass die eigentliche Besonderheit die Menschen sind – und ihre Geschichten“, sagt Peter Zeitlhofer. „ned zwida“ ist damit mehr als Unterhaltung: Es ist eine Einladung, genauer hinzuhören. Seit einigen Wochen auch visuell – denn der Podcast ist nun zusätzlich als Videopodcast auf YouTube zu sehen.