Design-Staatspreis für Grüne Erde: Möbelstück aus Scharnstein holt Österreichs wichtigste Auszeichnung
SCHARNSTEIN. Ein Möbelstück aus Oberösterreich sorgt jetzt österreichweit für Aufsehen: Grüne Erde gewinnt mit TONDA den Staatspreis Design 2026.

Grüne Erde hat einen der wichtigsten Designpreise des Landes geholt – und rückt damit Scharnstein ins Rampenlicht der österreichischen Möbelwelt. Das Regalsystem TONDA wurde mit dem 51. Staatspreis Design 2026 ausgezeichnet und überzeugte die Jury mit klarer Form, nachhaltiger Haltung und präziser Handwerkskunst.
Ein Regal, das mehr als nur schön sein will
TONDA ist kein Möbelstück, das nur gut aussieht. Das Regalsystem steht für eine Designidee, die Ästhetik, Alltagstauglichkeit und Verantwortung miteinander verbindet. Entworfen wurde es von Johannes Scherr, einem renommierten Industriedesigner im deutschsprachigen Raum. Sein Zugang: reduzierte Form, zeitlose Linien und maximale Funktion.
Genau das macht TONDA so besonders. Das Regal wirkt ruhig, klar und hochwertig, ohne sich aufzudrängen. Gleichzeitig ist es modular aufgebaut und damit flexibel einsetzbar. Es passt sich Räumen und Bedürfnissen an – und setzt genau dort an, wo modernes Wohnen heute überzeugen muss.
Handwerk aus Österreich, Holz aus Europa
Gefertigt wird TONDA aus europäischen Edellaubhölzern wie Buche und Eiche. Verarbeitet werden die Materialien mit handwerklicher Präzision in Österreich. Damit steht das Möbelstück nicht nur für gutes Design, sondern auch für Langlebigkeit und Wertbeständigkeit.
Gerade in Zeiten, in denen viele Produkte auf schnellen Austausch ausgelegt sind, setzt Grüne Erde bewusst ein anderes Zeichen. TONDA soll bleiben. Das Regal verbindet hochwertiges Material mit einer Gestaltung, die nicht nach einem Trend aussieht, sondern nach Dauer. Genau diese Mischung aus Substanz und Stil dürfte ein wesentlicher Grund für die Auszeichnung gewesen sein.
Preis für Haltung statt bloßer Oberfläche
Für Grüne Erde ist die Ehrung mehr als ein schöner Erfolg. Das Unternehmen versteht Design nicht nur als Frage von Form und Funktion, sondern auch als Verantwortung gegenüber Mensch, Material und Umwelt. Geschäftsführer und Eigentümer Reinhard Kepplinger sieht in exzellentem Design und hoher Qualität die Grundlage für wirklich nachhaltige Produkte.
Dass die Jury diesen Ansatz nun mit dem Staatspreis würdigt, ist ein starkes Signal. Denn ausgezeichnet wurde nicht nur ein Regal, sondern eine Haltung, die in der Möbelbranche zunehmend an Bedeutung gewinnt: weg von Wegwerfware, hin zu durchdachten Produkten mit Anspruch.
Starke Partnerschaft seit Jahren
Die Zusammenarbeit zwischen Johannes Scherr und Grüne Erde läuft bereits seit 2014. Seitdem sind zahlreiche Möbel- und Interior-Entwürfe entstanden, die klare Gestaltung mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden. TONDA ist nun der bislang sichtbarste Beweis dafür, wie erfolgreich diese Partnerschaft funktioniert.
Verliehen wurde der 51. Staatspreis Design vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus. Die Preisverleihung fand im Wiener MuseumsQuartier statt. Seit 1962 gilt der Preis als eine der bedeutendsten Designauszeichnungen des Landes.

