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GMUNDEN. Eine nachmittägliche Wanderung von drei Kindern und einem Jugendlichen auf den Pinsdorfberg endete am Samstagabend in einer umfangreichen Suchaktion der Einsatzkräfte.

Symbolfoto: laumat.at-Matthias Lauber
Symbolfoto: laumat.at-Matthias Lauber

Ein Junge, neun Jahre, und zwei Mädchen, zehn und elf Jahre, alle aus dem Bezirk Gmunden, unternahmen am Samstag gegen 17 Uhr eine Wanderung auf den Pinsdorfberg. Ziel der Kinder war eine alte Ruine in der Nähe eines Steinbruchs, wobei sie sich durch wegloses, alpines Gelände bewegten. Der Gruppe schloss sich spontan ein 17-jähriger Jugendlicher aus der Nachbarschaft an, da sich alle Beteiligten kannten und er die Kinder begleiten wollte.

17-Jähriger verirrte sich

Nach dem Eintreffen bei der Ruine trennte sich der 17-Jährige aus unerklärlichen Gründen von der Gruppe, um eigenständig einen Weg zu suchen. Die drei Kinder traten anschließend den Abstieg ins Tal an und erreichten ihre Wohnorte wohlbehalten.

Bei drohendem Einbruch der Dunkelheit gegen 19.20 Uhr verlor der 17-Jährige die Orientierung im unwegsamen Gelände. Da sich der Akkustand seines Mobiltelefons dem Ende näherte, setzte er trotz fehlender SIM-Karte einen Notruf ab. Aufgrund seiner ungenauen Ortsangaben und der Tatsache, dass seitens der Beamten aufgrund der fehlenden SIM-Karte kein Rückruf möglich war, gestaltete sich die Lokalisierung zunächst schwierig.

Hubschrauber im Sucheinsatz

An der Suchaktion beteiligten sich 15 Einsatzkräfte der Bergrettungsstelle Traunkirchen sowie acht Polizisten. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber Libelle Salzburg FLIR alarmiert. Ein an der ursprünglichen Wanderung beteiligtes Kind führte gemeinsam mit der Mutter des Jugendlichen die Einsatzkräfte zu jener Stelle, an der sich die Gruppe zuvor getrennt hatte.

Der 17-Jährige konnte in unmittelbarer Nähe dieses Bereichs schließlich wohlauf aufgefunden werden. Gegen 21.30 Uhr konnten sämtliche Personen von den Einsatzkräften unverletzt und sicher durch das steile Waldgelände in das Tal begleitet werden.


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