175 Jahre Salinenmusikkapelle Bad Ischl mit Festkonzert eröffnet
BAD ISCHL. Die Salinenmusikkapelle Bad Ischl beging ihr 175-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Festkonzert im großen Saal des Pfarrzentrums. Der Konzertabend bildete zugleich den Auftakt zu einem Jubiläumsjahr. Zahlreiche Besucher sowie Ehrengäste nahmen daran teil.

Obmann Artur Höllwerth begrüßte unter anderem Pfarrprovisor Arcanjo Sitimela, Kaplan Jakob Stichlberger, Bürgermeisterin Ines Schiller und Vizebürgermeister Hannes Mathes. Die musikalische Leitung lag bei Kapellmeister Michael Höllwerth. Durch das Programm führten Ehrenkapellmeister Josef Morbitzer und seine Tochter Magdalena.
Jubiläumskonzert mit musikalischem Rückblick
Das Programm spannte einen Bogen durch die Geschichte der Kapelle. Eröffnet wurde der Abend mit dem Konzertmarsch „Sympatria“ von Thomas Asanger. Es folgten die Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron“ sowie der Walzer „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauss Sohn. Ein Potpourri aus „Boccaccio“ von Franz von Suppè erinnerte an das Lehár Festival.
In der Pause bestand für die Besucher die Möglichkeit zur Verpflegung durch Helfer der Kapelle.
Solistischer Auftritt
Im zweiten Teil des Konzerts wurde das Werk „La Storia“ von Jacob de Haan aufgeführt. Ein solistischer Beitrag kam von Philipp Berger, der das Stück „Carrickfergus“ auf dem Euphonium präsentierte. Den Abschluss bildeten das „Aladdin Medley“ und die Polka „Grenzenlos“.
Jugendarbeit als Zukunftsschwerpunkt
Ein weiterer Programmpunkt des Jubiläumsjahres ist ein Jugendorchestertreffen am 30. Mai im Kurpark Bad Ischl. Die Salinenmusikkapelle verfügt seit 30 Jahren über eine eigene Jugendkapelle. Das Treffen soll den musikalischen Nachwuchs aus der Region in den Mittelpunkt stellen und wird am Abend vom Bezirksjugendorchester Gmunden abgeschlossen.


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