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GMUNDEN. Mit dem Spatenstich fiel der Startschuss für den Neubau des Kindergartens am Standort Marienbrücke. Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 5,3 Millionen Euro soll bis Ende August 2027 fertiggestellt werden.

Viele helfende Hände beim Spatenstich am Standort Marienbrücke (Foto: Tips/bg)
Viele helfende Hände beim Spatenstich am Standort Marienbrücke (Foto: Tips/bg)

Ein kleiner Bagger vor dem Erdhaufen ließ bereits erahnen, was hier entstehen wird: Vertreter der Stadtpolitik, der WSG als Projektpartner, Planer und Mitarbeiter der Verwaltung hoben die Schaufel für den Bau des neuen Kindergartens am Areal des früheren Schlachthofs in Gmunden.

5,3 Millionen Euro

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 5,3 Millionen Euro netto. Für Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) ist die Investition ein klares Bekenntnis zur Kinderbildung: „Die Zukunft von Kindern und Jugendlichen ist der Stadt Gmunden ein großes Anliegen. Mit dem Neubau können wir künftig jedem einzelnen Kind in Gmunden einen Betreuungsplatz ermöglichen.“ 

Dies stelle gleichzeitig auch eine wichtige Entlastung für berufstätige Eltern dar.

Architekturwettbewerb

Als Totalübernehmer fungiert die Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft (WSG), die auch den anonymisierten Architekturwettbewerb abwickelte. 

Den Wettbewerb gewann Architekt Christoph Karl, dessen Entwurf von der Fachjury einstimmig ausgewählt wurde. „Im Mittelpunkt steht ein Gebäude, in dem sich die Kinder wohlfühlen sollen“, erklärt Karl. Vorgesehen sind unter anderem ein starker Bezug zum Außenbereich, Garderoben mit direktem Zugang in den Garten sowie kleine Terrassen vor den Gruppenräumen. 

Nach Angaben der Projektverantwortlichen können die genehmigten Gesamtkosten eingehalten werden.

Fertigstellung Ende 2027

Die Bauarbeiten beginnen Ende Mai oder Anfang Juni. Die Fertigstellung ist – abhängig von Witterung und Winterverlauf – für Ende August 2027 vorgesehen und soll rechtzeitig zum Beginn des neuen Kindergartenjahres erfolgen. Ausgeführt werden die Arbeiten von Kieninger Bau.


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Sebastian M.
Sebastian M.
23.05.2026 05:53

Die Betreuungsplätze sind nicht das Problem

Es sind die realitätsfernen Betreuungszeiten von zB. 8:00 - 11:30uhr das wesentlich Problem.


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