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BAD ISCHL. Der ehemalige Skirennläufer Sepp Loidl feiert am Mittwoch, 3. Juni, seinen 80. Geburtstag. Der gebürtige Ebenseer gehörte von 1968 bis 1974 dem österreichischen Nationalteam an und war in den 1970er-Jahren regelmäßig bei internationalen Rennen im Einsatz.

Sepp Loidl vor seiner Pokalsammlung (Foto: Hörmandinger)
  1 / 3   Sepp Loidl vor seiner Pokalsammlung (Foto: Hörmandinger)

Zu den Höhepunkten der Karriere des ehemaligen Skirennläufers Sepp Loidl zählen der neunte Platz in der Olympia-Abfahrt 1972 in Sapporo sowie mehrere Top-Platzierungen im Weltcup. Zudem gewann Loidl vier österreichische Meistertitel und wurde Militär-Weltmeister sowie Polizei-Europameister.

Rückblick

„Es war eine spannende Zeit“, erinnert sich Sepp Loidl anlässlich seines runden Geburtstages rückblickend. „Wunderschön, aufregend und herausfordernd! Wir sind alle Disziplinen gefahren: Abfahrt, Riesenslalom und Slalom. Die Spezialisierung kam erst später.“

„Im Vergleich zu heute waren wir damals steinzeitlich unterwegs. Sturzhelme trugen nur die Abfahrer, Fangriemen kamen erst später, fest zugeschraubte Sicherheitsbindungen wurden ihrem Namen nicht gerecht und statt Fangnetzen schützten uns bei Stürzen nur Strohballen. Trotzdem möchte ich diese Zeit keinesfalls missen. Ich bin dankbar, dass ich das erleben durfte.“

Schnitzen und Skifahren

Seit 1971 lebt Loidl in Bad Ischl. Heute stehen für ihn vor allem die Familie mit zwei Kindern, vier Enkeln und fünf Urenkeln sowie seine Hobbys im Mittelpunkt. Besonders gerne schnitzt Loidl: Zu seinen Werken gehört eine Weihnachtskrippe mit mehr als 500 Figuren. Auch dem Skisport ist er bis heute verbunden.

Was Loidl von seiner aktiven Sportkarriere ins Privatleben mitgenommen hat: „Du musst verlieren lernen, damit du gewinnen kannst!“


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