SUP-Verbot am Langbathsee: Warum Paddler jetzt draußen bleiben müssen
EBENSEE. Stand-up-Paddling am Langbathsee ist ab sofort verboten. Nach dem Offensee im Vorjahr hat der Naturschutz Oberösterreich nun auch für das beliebte Naturjuwel bei Ebensee klare Regeln erlassen.

Seit knapp 70 Jahren stehen die Langbathseen unter Naturschutz. Die Landschaft gilt als sensibler Rückzugsort für Menschen, Tiere und Pflanzen. Genau deshalb soll jeder Eingriff in die Natur so gering wie möglich gehalten werden. Das neue Verbot soll helfen, das empfindliche Ökosystem langfristig zu schützen.
Ein zentraler Grund ist die Sorge vor der weiteren Ausbreitung der Quaggamuschel und der Krebspest. Beide können über nasse Ausrüstung, Boote oder Boards weitergetragen werden. Eine Einschleppung in das Naturschutzgebiet soll unbedingt verhindert werden.
SUPs können Tiere stören
Dazu kommt: Stand-up-Paddling-Boards werden von Vögeln und anderen Wassertieren teilweise als Bedrohung wahrgenommen. Gerade in einem Naturschutzgebiet kann das zu unnötigem Stress für die Tierwelt führen.
Für Besucher gilt daher: Baden ist weiterhin möglich, doch SUPs, Schlauchboote und große Schwimmhilfen bleiben draußen. Diese Regeln gelten am See
Im Naturschutzgebiet sind Eingriffe in die Natur grundsätzlich verboten. Dazu zählen Bootfahren, offenes Feuer, Wegwerfen von Abfällen, Lärm, Lagern und Campieren.
Auch Hunde sind im Badebereich nicht erlaubt. Pflanzen dürfen nicht entnommen werden.


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