Fair Mobility: Rückblick auf drei Jahre Projektarbeit im Salzkammergut
SALZKAMMERGUT. Das Frauen*forum Salzkammergut zog bei einer Abschlussveranstaltung Bilanz über das Projekt „Fair Mobility“. Seit 2024 beschäftigt sich das von der Europäischen Union unterstützte Projekt mit der Frage, wie Mobilität und öffentlicher Raum für alle zugänglich werden können.

Im Mittelpunkt standen die Bedürfnisse von Kindern, älteren Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Wiederkehrende Themen waren die Beseitigung von Kanten und Stufen, niedrigere Verkehrsgeschwindigkeiten und die Gestaltung öffentlicher Räume.
Jugendliche stellen ihre Perspektiven vor
Zum Auftakt wurde ein Video gezeigt, das Jugendliche der katholischen Pfarre Ebensee mitgestaltet hatten. Es stellte ihre Sicht auf Mobilität und öffentlichen Raum dar. Anschließend gab Projektmitarbeiterin Christa Tatár einen Rückblick auf die bisherige Arbeit.
Franziska Hetzlinger und Manuel Zisser von der Modeschule Ebensee präsentierten Ergebnisse ihres Projekts „Sicherheit auf Schulwegen und im öffentlichen Verkehr“. Die daraus abgeleiteten Forderungen und Vorschläge wurden bereits mit Vertretern des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie dem Diversity Management der ÖBB diskutiert.
Eigenständige Mobilität im ländlichen Raum
Rainer Schrögenauer vom Verkehrsplanungsbüro komobile stellte abschließend das Forschungsprojekt EMOJI vor. Dieses beschäftigt sich mit der eigenständigen Mobilität junger Menschen in ländlichen Regionen.
Das Frauen*forum Salzkammergut hofft, dass die im Projekt gesammelten Erfahrungen künftig bei der Gestaltung von Straßen und öffentlichen Räumen berücksichtigt werden.








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