KulturEXPO 2027: Salzkammergut will seine Kulturschätze verbinden
SALZKAMMERGUT. Das Salzkammergut bereitet sich auf die OÖ KulturEXPO 2027 vor. Kultur, Tourismus und Gemeinden wollen enger zusammenarbeiten, Veranstaltungen besser abstimmen und das UNESCO-Welterbe der Region stärker in den Mittelpunkt rücken.

Von den prähistorischen Pfahlbauten am Attersee und Mondsee bis zur UNESCO-Welterberegion Hallstatt-Dachstein: Das Salzkammergut verfügt über ein reiches kulturelles Erbe. Im Zuge der OÖ KulturEXPO 2027 sollen diese besonderen Schätze künftig noch stärker miteinander vernetzt und für Einheimische sowie Urlaubsgäste besser erlebbar gemacht werden.
Gemeinden und Kulturvertreter planen gemeinsam
Auf Initiative des Tourismusverbandes Salzkammergut trafen sich Mitte Oktober Vertreter aus Kultur, Tourismus und Politik in Bad Ischl. Mit dabei waren die beiden Welterbemanager Bernd Paulowitz und Cyril Dworsky, Vertreter der oberösterreichischen Landeskulturdirektion sowie zahlreiche Bürgermeister aus den Welterbegemeinden rund um Hallstatt, Attersee und Mondsee.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Veranstaltungen und kulturelle Initiativen besser aufeinander abgestimmt werden können. Terminüberschneidungen sollen möglichst vermieden und gemeinsame Projekte gestärkt werden.
UNESCO-Welterbe stärker sichtbar machen
Eine wichtige Rolle spielen dabei die beiden UNESCO-Welterbestätten Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut und die prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen. Gemeinsam mit der Kulturabteilung des Tourismusverbandes sollen sie künftig als zentrale Anlaufstellen für die Vernetzung kultureller Angebote dienen.
„Wir wollen die Dynamik des KulturEXPO Jahres nutzen, um langfristig Einheimischen und Gästen unsere überaus vielfältige Geschichte noch besser vermitteln zu können“, erklärt Stefan Brandlehner, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Salzkammergut.
Zusammenarbeit soll über 2027 hinaus bestehen
Die KulturEXPO soll dabei mehr sein als ein einmaliges Veranstaltungsjahr. Geplant ist eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Kulturinstitutionen und Tourismusorganisationen. Museen, historische Stätten, Traditionen und Veranstaltungen sollen dadurch stärker miteinander verbunden werden.
Nach dem ersten Treffen in Bad Ischl sind weitere Abstimmungsrunden vorgesehen. Ziel ist es, das kulturelle Erbe des Salzkammerguts langfristig sichtbarer zu machen und zugleich neue Impulse für den regionalen Tourismus zu schaffen.








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