Bisher einsatzstärkstes Jahr für das Notarztteam Gmunden
GMUNDEN. Zwischen fünf und sechs Einsätze pro Tag – so lautet die Jahresbilanz des Notarztteams Gmunden. Zehn Notfallsanitäter des Roten Kreuz und 14 Notärzte des Salzkammergut-Klinikums waren im vergangenen Jahr insgesamt 2078 Mal im Einsatz. Das bedeutet ein Plus von 184 Fahrten im Vergleich zum Vorjahr und damit das einsatzreichste Jahr seit Bestehen des Teams.

Aber nicht nur die Zahl der Einsätze, sondern auch andere Fakten unterstreichen die beeindruckende Leistung der Mitarbeiter. So wurden bei diversen Fahrten etwa 60.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht dem eineinhalbfachen Erdumfang. Hauptursachen für die Alarmierung des Notarztteams waren akute Erkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfälle. Bei den Diagnosen dominierten Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlaganfälle und Lungenerkrankungen. Weiteres musste in 74 Fällen auf Grund von Alkoholvergiftungen ausgerückt werden. Zu den schönsten Erinnerungen zählen sicherlich die vier Entbindungen, bei denen Notfallsanitäter und Notärzte als Geburtshelfer im Einsatz waren.
Oft lebensrettend
Wie wichtig rasche Hilfeleistung durch erfahrene Notfallsanitäter und Notärzte ist, zeigt eine Statistik der Schwere der Verletzung und Erkrankungen. In 1.449 Fällen handelte es sich um mäßig bis schwere gesundheitliche Störungen bzw. akute Lebensgefahr oder eine Reanimation. In 73 Fällen kam leider jegliche medizinische Hilfe zu spät.
Wichtige „Nachwuchsarbeit“
Um den Nachwuchs zu sichern, wurden drei Jungmediziner im Klinisch Praktischen Jahr, zwei Diplomierten Krankenpflegerinnen, die eine Sonderausbildung absolvierten, sowie vier Famulanten und fünf angehenden Notfallsanitätern Praktika ermöglicht.


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10.03.2017 09:38
Transportziele
Das Zielkrankenhaus wird in erster Linie von der medizinischen Notwendigkeit ausgewählt. Vor Transportbeginn wird telefonisch eine Aufnahmezusage eingeholt. Bei den von uns begleiteten Transporten gingen der überwiegende Teil ins SK Gmunden(638) und ins SK Vöcklabruck(306). 112 Patienten (in erster Linie kardiologische Patienten) transportierten wir ins Klinikum nach Wels. mfg Robert Stögermair, NAD Gmunden
09.03.2017 21:45
Statistik
Bei der Statistik wäre noch interessant, welche Krankenhäuser nach den Einsätzen angefahren wurden.