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BAD ISCHL. Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut macht anlässlich des Tages der psychischen Gesundheit auf psychische Überlastung aufmerksam.

Symbolfoto (Foto: DimaBerlin/Adobe Stock)
Symbolfoto (Foto: DimaBerlin/Adobe Stock)

Kennen Sie das? Am Weg zur Dusche: Schmutzwäsche aufsammeln, gleich noch die Waschmaschine einschalten, feststellen, dass Shampoo aufgebraucht ist – daher gleich auf die Einkaufsliste schreiben, da fällt ihnen ein, dass auch noch Milch, Joghurt und Schulhefte zu besorgen sind. Und weil Sie gerade an ihre Schulkinder denken – beim Weg in die Arbeit gehört noch ein Geburtstagsgeschenk für die Klassenkameradin besorgt und zu organisieren, wie die Achtjährige zum Geburtstagsfest kommt, während der Dreijährige beim Laternenfest ist… Nicht der Rede wert, alles kleine Alltagsaufgaben, oder? Alles unsichtbar, alles nur in ihrem Kopf. Es gibt eine Bezeichnung dafür: Mental Load – dies bezeichnet die Belastung, die durch das Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht, die „als nicht der Rede wert“ erachtet werden und somit weitgehend unsichtbar sind. Dabei sind diese Aufgaben unerlässlich damit das Zusammenleben von Familien funktioniert. Meist leiden Frauen unter dieser Überlastung - umso wichtiger, dass diese „unsichtbaren Tätigkeiten“ sichtbar werden – für sich selbst, aber auch für die Familie und für die Gesellschaft. Ein politischer und gesellschaftlicher Auftrag für alle – auch diese Arbeit wert zu schätzen.

Freude am Leben erhalten

Deshalb möchte die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut anlässlich des Tages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober auf die Wichtigkeit des Erhalts dieser hinweisen. Psychische Gesundheit ist unerlässlich um handlungsfähig zu bleiben und die Freude am Leben zu erhalten.

Auch deren Einfluss auf die körperliche Gesundheit ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Bei latent andauerndem psychischem Stress wie bei einem bleibenden Overload kommt es beispielsweise zu Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit, einer Schwächung des Immunsystems und somit zu einer massiv erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten.

Professionelle Unterstützung

Um dem vorzubeugen möchte die Frauenberatungsstelle unterstützen, Strategien zu entwickeln zwischenzeitlich bewusst in einem Entspannungsmodus zu gelangen, einen guten Umgang zu finden „gesund“ mit seinen Belastungen und den Herausforderungen des Lebens umzugehen und sich seiner Prioritäten wieder klar bewusstzuwerden. Die Klinische und Gesundheitspsychologin Martina Schweiger bietet hierbei professionelle Unterstützung an. Telefon: 06132 21331


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