Sprachkursanbieter wollen ihr Angebot besser zu den Interessenten bringen
GMUNDEN. Das Angebot an Deutschkursen ist sehr groß und vielfältig - von Kursen für Asylwerbende bis zu betriebsinternen und fachspezifischen Angeboten. Doch oft werden diese nicht in Anspruch genommen. Woran dies liegt und wie sich diese Hindernisse beheben lassen: Darüber diskutierten Sprachkursanbieter bei einem Vernetzungs- und Austauschtreffen in Gmunden.

Die Gründe dafür, dass Kurse nicht in Anspruch genommen werden, sind vielfältig. Oft wissen Interessierte wenig über die verschiedenen Angebote und die vorhandenen Fördermöglichkeiten. In anderen Fällen lassen sich die Kurszeiten nicht mit dem Beruf vereinbaren. Es kommt weiters vor, dass Deutschkurse aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl scheitern, andere aber übervoll sind.
Das Regionale Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (ReKI) im Bezirk Gmunden lud daher Sprachkursanbieter ein, gemeinsam diesen Problemen entgegen zu wirken. Einer Einladung zum Austausch- und Vernetzungstreffen folgten Vertreter von WIFI, VHS, BFI, VH, BIS und ÖIF.
Strategie zur Bewältigung von gemeinsamen Problemen erarbeitet
Ziel des Treffens war die Vorstellung der zahlreichen Angebote, Verbesserung der Abstimmung der Sprachinstitute untereinandersowie die gegenseitige Vermittlung von Kursinteressierten zum passenden Angebot. Gemeinsam wurde eine Strategie erarbeitet, um die gemeinsamen Probleme zu bewältigen. Unter anderem wird ReKI eine Übersicht aller Deutschkursangebote im Bezirk erstellen und so Interessierten die Suche erleichtern. Zudem wurde ein zweites Treffen für den Herbst vereinbart, zu dem auch andere Systempartner eingeladen werden.
„Die Koordination, Abstimmung und solidarisches Denken und Handeln sind in den Zeiten der Ressourcenknappheit ein wichtiges Instrument für die Bewältigung der Herausforderungen und Erreichung der gemeinsamen Ziele“, so RuzicaMilicevic vom ReKI Gmunden.


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