Swans erzwingen mit zweitem Heimsieg Entscheidungsspiel in Oberwart
GMUNDEN. Die Aufholjagd geht weiter. Mit dem 73:70-Sieg im vierten Spiel der „Best of Five“-Viertelfinalserie erzwingen die Gmundner Swans ein Entscheidungsspiel am Donnerstag, 5. Mai, in Oberwart.

Anders als in Spiel 1 können die Gäste dieses Mal in Führung gehen, Viertel 1 ist aber immer äußerst knapp, am Ende des Startviertels liegen die Swans in einer überraschend offensivorientierten Begegnung knapp mit 25:24 voran. Knapp bleibt es zunächst auch im zweiten Viertel, nach 15 Minuten steht es unentschieden 34:34. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehört aber dann den Gästen, die eine 44:40-Pausenführung herausspielen.
Im vierten Viertel ist zur Abwechslung Defensive Trumpf: Zunächst halten die Swans die Gunners fast fünf Minuten ohne Korberfolg und können mit 45:44 in Führung gehen (24.), dann gelingt es Oberwart, die Hausherren zwei Minuten korblos zu halten und auf 45:50 zu stellen (26.). In der 28. Minute liegen dann wieder die Schwäne voran (51:50), bis zur Pausensirene gibt es dann keinen weiteren Korberfolg. Spannend geht es im vierten Viertel weiter: Da holen sich die Gäste in der 23. Minute die Führung zurück (55:56). In der 24. Minute liegen wieder die Swans voran (59:56), eine Minute später steht es unentschieden, 61:61. Mit zwei Dreiern in Folge verschafft sich Gmunden in der 27. Minute etwas Luft, ein Vorsprung, der bis 80 Sekunden vor dem Ende nur um einen Zähler schrumpft (70:67). Es folgen ein Turnover und ein Steal von Quincy Diggs zum 70:69 mit 55 Sekunden auf der Uhr. Für die Swans verwandelt Chris McLaughlin danach nur einen Freiwurf, die Gunners vergeben aber ihrerseits und 16 Sekunden vor dem Spielende nutzt auch Daniel Friedrich nur eine Freiwurfchance: 72:69.
Wieder vergeben aber die Gäste, doch dieses Mal können die Swans 7,5 Sekunden vor dem Ende keinen von zwei Freiwürfen verwandeln. Die Gunners gehen 3,1 Sekunden vor Spielende an die Linie, treffen den ersten und verwerfen den zweiten absichtlich. Den Rebound holt sich Chris McLaughlin für Gmunden und er vollführt - mit 0,7 Sekunden auf der Uhr - die gleiche Übung wie davor Oberwart. Da der Ball aber am Korb stecken bleibt, kriegen die Gäste nóch eine letzte Wurfchance. Die verfehlt - tief aus der eigenen Hälfte - den Korb nur knapp und Gmunden erzwingt mit dem 73:70 ein entscheidendes fünftes Spiel.
„Wir haben das ganze Spiel über gut gekämpft. Gut angefangen, dann im zweiten Viertel ein bisschen den Faden verloren. Der Schlüssel war, dass wir in der zweiten Hälfte sehr gut verteidigt haben und auch den Rebound kontrolliert haben“, resümiert Swans-Spieler Daniel Friedrich.


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