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GMUNDEN. In äußerst überzeugender Manier gelangten die Gmundner Swans erstmals seit drei Jahren wieder ins Finalturnier um den Cup-Sieg.

Enis Murati machte sich mit 16 Punkten im Cupspiel gegen Fürstenfeld zum Topscorer. Foto: Hannes Kienesberger

Der letzte Cup-Final 4-Auftritt der Swans war die knappe Finalniederlage (70:74) gegen Kapfenberg im Jänner 2014. Nun melden sich die „Schwäne“ nach dem deutlichen Viertelfinal-Erfolg gegen die Fürstenfeld Panthers zurück. In den ersten fünf Minuten verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Dann begann aber der Swans-Express so richtig zu laufen. In den nächsten 15 Minuten erspielten sich die Traunstädter eine 30-Punkte-Führung. Eine starke Defensivleistung und ein gutes Händchen von außen waren dafür verantwortlich. In der zweiten Halbzeit verloren die Schwäne etwas die Konzentration, spielten den 78:51-Sieg dennoch ungefährdet Nachhause.

„Wir hatten eine sehr starke erste Halbzeit, in der vor allem die Defense gut funktionierte. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die Konzentration verloren, aber wir nehmen den Sieg und freuen uns jetzt aufs Final 4“, so Bernd Wimmer, Headcoach der Swans.

Zweiter Streich drei Tage später

Den zweiten Sieg über Fürstenfeld innerhalb von nur drei Tagen gab es für die Swans beim Bundesliga-Auswärtsspiel. Nach dem fulminanten 78:51-Erfolg am im Cup-Viertelfinale, hatten die Gmundner in der Steiermark deutlich mehr Mühe, brachten den 74:68-Auswärtssieg erst nach einer spannenden Schlussphase über die Zeit. Dabei begannen die Schwäne erneut stark, holten zu einem 16:2-Start aus – vor allem dank Lukas Schartmüller: Der Youngster machte in dieser Phase acht Punkte, bei 100 Prozent Wurfquote. Den „Polster“ gab die Mannschaft von Bernd Wimmer nicht mehr aus der Hand – auch wenn es gegen Ende nochmals sehr eng wurde, auch weil die Swans 20 Ballverluste einstreuten.

15. Saisonsieg sichert Platz 2

Aber mit viel Routine und wichtigen Zählern von der Freiwurflinie, die den bis dahin von eben dort fast makellosen Panthers nicht gelangen, wurde der 15. Saisonsieg realisiert. Auch weil insgesamt besser getroffen und zudem der Defensivrebound (32:21) dominiert wurde. Sieggarant war ABL-Oldie Tilo Klette mit 22 Punkten und 7 Rebounds. Damit bleibt Gmunden in der Tabelle klarer Zweiter und erster Verfolger von Oberwart.


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