Swans verpassen historischen Cup-Sieg um vier Punkte
GMUNDEN. Nichts wurde es für die Swans aus dem ersten Cupsieg vor heimischer Kulisse. Nachdem man im Halbfinale Wels souverän in die Schranken verwiesen hatte, fehlten im Endspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Kapfenberg ganze vier Punkte zum ganz großen Coup.

Mit der 79:82-Finalniederlage gegen den amtierenden österreichischen Meister muss Rekordcupsieger Gmunden weiterhin auf seinen siebenten Cupsieg warten. Nach 2014 verloren die Swans zum zweiten Mal ein Finalspiel vor heimischem Publikum.
Unbelohnter Kampfeswille
In einer hochklassigen Finalbegegnung setzte sich Kapfenberg schlussendlich wegen seiner konstanteren Leistung und der besseren Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie (44 zu 30 Prozent) durch. Beide Teams starteten das Cupfinale mit hoher Intensität. Vor allem am Defensivrebound ließen die beiden Mannschaften keine zweiten Chancen zu. Gmunden konnte sich in dieser Phase auf Tilo Klette verlassen, der neun Punkte im ersten Abschnitt beisteuerte. Gmunden haderte allerdings mit unglücklichen Abschlüssen. In der zweiten Halbzeit stellten die Swans auf einen Zonen-Defense um und brachen Kapfenbergs Rhythmus. Daniel Friedrich schaffte sogar den Ausgleich zum 50:50. Vier Minuten vor Spielende führten die Steirer allerdings wieder mit elf Punkten, doch die Hausherren kämpften sich zurück, trafen in der Schlussminute zum 79:81 und bekamen sogar die Chance zum Ausgleich, die Daniel Friedrich jedoch vergab.
Nächstes Derby naht
Für die Swans folgen nun in der Bundesliga zwei Auswärtsspiele in Wien (29. März) und Oberwart (7. April). Im nächsten Heimspiel am 13. April kommt es erneut zum Derby mit Erzrivalen Wels.


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