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BAD ISCHL. Mehr als 40 begeisterte Tennisnostalgiker trafen sich am vergangenen Samstag auf der Anlage des TC Bad Ischl in Kaltenbach, um Tennis wie anno dazumal zu spielen. Der Erlös von Nenngeldern und Losverkauf kommt Rollstuhltennisspielerin Tina Pesendorfer zugute.

Tennis-Fans beim Traditionsverein in Kaltenbach. Foto: TC Bad Ischl
Tennis-Fans beim Traditionsverein in Kaltenbach. Foto: TC Bad Ischl

Fast wäre das schon zur Tradition gewordene Nostalgie-Turnier ins Wasser gefallen, doch pünktlich zum angesetzten Spieltermin wurde das Wetter besser. Somit stand einem geselligen Nachmittag mit Tennis wie anno dazumal nichts im Wege. Mehr als 40 Tennis-Fans matchten sich in Gaudidoppeln vollkommen in Weiß gekleidet und mit Holzschlägern ausgerüstet. Obwohl die Geselligkeit klar im Vordergrund stand, ging es letzten Endes auch um den Turniersieg. Turnierdirektor Alois Sagmeister konnte hierzu Max Ebner herzlich beglückwünschen, der bereits zum dritten Mal der beste Spieler des Tages war.

Unterstützung für Tina Pesendorfer

Im Vorfeld des Turniers und natürlich auch am Spieltag selbst wurden fleißig Lose verkauft. Anreiz waren jedoch nicht nur die tollen Preise, die Sagmeister wieder präsentieren konnte, sondern auch der gute Zweck. So kam der Reinerlös aus Losverkauf und Nenngeld-Einnahmen der amtierenden Rollstuhltennis-Staatsmeisterin Tina Pesendorfer zu Gute. Der durchaus namhafte Betrag soll der Bad Ischlerin helfen, ihrem Traum von den Paralympics ein Stückchen näherzukommen. „Danke an Alois für die tolle Organisation und sein Engagement, dieses Turnier auch in solchen Zeiten zu ermöglichen! Ich bin überwältigt! Der Dank gilt aber auch allen Sponsoren, Mitwirkenden und vor allem Teilnehmern, ohne die das nicht möglich gewesen wäre. Ich bin froh ein Teil eines so tollen Vereins zu sein, bei dem das Miteinander sichtlich im Vordergrund steht“, freut sich Pesendorfer.


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