Schwaben gewinnt Faustball-Jugendeuropapokal in Laakirchen
LAAKIRCHEN. Der Schwäbische Turnerbund (Deutschland) hat die Gesamtwertung des EFA Faustball-Jugendeuropapokals 2026 gewonnen. Beim weltweit größten Faustball Jugendwettbewerb in Laakirchen setzte sich der deutsche Landesverband vor Oberösterreich, Baden und Sachsen durch.

In den vier Bewerben der weiblichen und männlichen U14 und U18 lieferten sich 58 Mannschaften aus fünf Nationen zwei Tage lang spannende Duelle.
Mehr als 600 Nachwuchsspieler aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Italien sorgten in Laakirchen für zwei intensive Turniertage. Die ASKÖ Laakirchen Papier sorgte mit rund 100 Helfern für ein gelungenes Europapokal-Wochenende.
Gesamtsieg für Schwaben
Mit starken Ergebnissen in allen vier Altersklassen sicherte sich Schwaben den Gesamtsieg bei der 30. Austragung des Jugend-Europapokals. Besonders der Turniersieg in der männlichen U18 sowie Rang zwei in der männlichen U14 legten den Grundstein für den Erfolg. Dazu kamen jeweils vierte Plätze in den beiden weiblichen Bewerben.
Damit beendete Schwaben die dreijährige Siegesserie von Oberösterreich. Für den deutschen Landesverband ist es der erste Gesamterfolg seit 2021 in Elgg (Schweiz). Damals hatte Schwaben den Titel gemeinsam mit Oberösterreich gewonnen. Rang zwei in der Gesamtwertung ging diesmal an Oberösterreich. Der Rückstand betrug fünf Platzierungen beziehungsweise 50 Punkte. Baden belegte Rang drei vor dem punktgleichen Sachsen.
Oberösterreichs Mädchen erfolgreich
In der weiblichen U18 setzte sich Oberösterreich durch. Die Mannschaft blieb bereits in der Vorrunde ohne Satzverlust und setzte ihren erfolgreichen Lauf auch am Finaltag fort.
Im Endspiel wartete gegen Niedersachsen die Neuauflage des Vorjahresendspiels. Beide Sätze entwickelten sich zu engen Duellen, in denen die Gastgeberinnen jeweils in der entscheidenden Phase die besseren Antworten fanden. Mit 2:0 (12:10, 12:10) krönte sich Oberösterreich zum Turniersieger.
Den zweiten Klassensieg des Wochenendes feierte Oberösterreich in der weiblichen U14. Die Auswahl blieb zunächst in der Vorrunde ohne Satzverlust und setzte sich auch in der anschließenden Turnierphase durch. Im Finale gegen Baden gewann Oberösterreich den ersten Satz mit 11:5. Baden glich zwischenzeitlich aus (11:8), ehe die Gastgeberinnen den Entscheidungssatz klar mit 11:4 für sich entschied.
In der männlichen U14 ging der Titel in die Schweiz. St. Gallen/Appenzell/Graubünden spielte sich durch die entscheidende Turnierphase und gewann im Finale gegen Schwaben.








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