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GMUNDEN. Transparenz ist angesagt. Beim Gmundner Traditionsunternehmen können Besucher nunmehr alle Produktionsschritte bei Erlebnisstationen miterleben. Zur Eröffnungsfeier hatte Gmundner Keramik sogar Starkoch Alfons Schuhbeck geladen.

Gmundner Keramik-Geschäftsführer Jakob von Wolff, Spitzenkoch Alfons Schuhbeck und Bürgermeister Stefan Krapf bei der offiziellen Eröffnung

In jedem zweiten österreichischen Haushalt steht ein Gmundner Keramik-Häferl oder -Teller. 87 Prozent der Österreicher kennen die Keramik-Marke vom Traunsee. „Wir müssen aber weiter im Kopf und wollen weg vom typischen Werksverkauf. Wir wollen keine Destination für Käufer, sondern eine für Besucher und Gäste sein“, so Geschäftsführer Jakob von Wolff. Er setzt auf den Genussfaktor und Service. „Die Besucher sollen sich Zeit nehmen und können jetzt unter fachlicher Anleitung im Atelier mit original Farben, Formen und Werkzeug eigene Unikate malen. Wir wollen ihnen das Salzkammergut-Lebensgefühl und ein Andenken mitgeben“, so von Wolff. Ab sofort ist die „Welt der Gmundner Keramik“ ganzjährig an sechs Tagen und im Sommer sogar sonntags geöffnet. So will man den Anforderungen des Tourismus entgegenkommen und auch Wochenendgästen eine Besuchschance geben.

Ob Drehen, Glasieren, Malen, Flammen oder Brennen – bei den neuen Führungen werfen die Besucher einen Einblick in die Herstell- und Malstätten. An der Taststation kann man Ton mit allen Sinnen erleben. Zudem können wertvolle, außergewöhnliche und verrückte Ausstellungsstücke aus dem letzten Jahrhundert der Firmengeschichte bestaunt werden.


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