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GMUNDEN. Bürgermeister Stefan Krapf und die gesamte Stadtregierung luden zum Neujahrsempfang ins Stadttheater. Dort präsentierte er die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit in den nächsten Monaten.

„Gast-Star“ ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner mit Wirtschaftsstadtrat Michael Frostel und Bürgermeister Stefan Krapf sowie Gastgeschenk Foto: Stadtgemeinde/Kochem

Rund 250 Wirtschaftstreibende und maßgebliche Aktive aus dem Bereichen Kultur, Sport und Vereinswelt genossen einen geselligen Abend mit der Stadtpolitik bei Countrymusik und leckeren Häppchen am Büffet. Stefan Krapf dankte den Geladenen für ihr großes gemeinschaftsdienliches Engagement und ihre unternehmerische Verantwortung. Dabei appellierte der Bürgermeister, das Kirchturmdenken aufzugeben, und sah im jüngsten Zusammenschluss von elf Gemeinden des nördlichen Bezirks zur Inkoba-Region (“Interkommunale Betriebsansiedlung“) einen wichtigen Schritt. „Wir müssen künftig in Regionen denken“, so Krapf. Innerstädtisch sei der erste gemeinsame Gutschein von Innenstadtgeschäften und SEP ein Ausdruck des konkreten Kooperationsgedankens. Er sei froh, dass die „sehr fordernde“ Phase der StadtRegioTram-Bauarbeiten großteils vorüber sei, plädierte für ein qualitativ hochstehendes Kulturangebot als touristischen Schwerpunkt und die Neugestaltung der Esplanade.

Der junge Intendant Markus Olzinger stellte beispielhaft für die lebendige Kulturszene, den florierenden Musical Frühling in Gmunden und dessen neue Produktion „Sophies Welt“ vor. Obmann Rudi Steiner machte für Gmundens renommiertesten Sportverein, die Basket Swans, Werbung.

„Gast-Star“ ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner – von Krapf durch einen wohl Freud“schen Versprecher zunächst zum „ÖVP-Sportdirektor“ gemacht – plauderte über seine Ziele, seine Projekte und seine Beziehung zu Gmunden, die schon früh mittels Kakao-Häferl aus Gmundner Keramik begonnen hatte. „Die Kombination Grün-Weiß ist mir ja auch bei den Fußballklubs geblieben“, so der Fußball-Manager launig. Als Gastgeschenk gab“s dann anknüpfend an seine Kindheitserinnerung ein Gmundner Keramik-Kaffee-Set.


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