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ÖVP-Ortsparteivertreter aus dem Salzkammergut widmeten sich den künftigen Herausforderungen

Hans Promberger, 10.03.2017 10:08

GMUNDEN/OBERTRAUN. 20 Spitzenfunktionäre aus den ÖVP-Ortsparteien erarbeiteten bei einer Klausur am Krippenstein die zukünftigen Themen-Schwerpunkte für ihre politische Arbeit im Bezirk.

ÖVP-Ortsparteivertreter aus dem Bezirk Gmunden widmeten sich den künftigen Herausforderungen. Foto: ÖVP

„Wenn wir die hohe Lebensqualität in unserer Heimat halten wollen, müssen wir unsere Stärken konsequent ausbauen“, sagt Landtagsabgeordnete Martina Pühringer zu den künftigen Herausforderungen. Für die wichtigen Schwerpunkte wurden Arbeitsteams eingerichtet.

„Lebensraum mit Zukunft“

Um die hohe Lebensqualität im Salzkammergut zu erhalten, müsse in einigen Bereichen nachgeschärft werden. „Altersgerechtes Wohnen“ ist dabei ein wichtiges Thema: „Seitens der zuständigen Abteilungen des Landes müssen neue Aktivitäten gesetzt werden“, sieht Ohlsdorfs Bürgermeisterin Christine Eisner Handlungsbedarf. Große Bedeutung kommt auch der Mobilität zu: „Öffentlicher Verkehr, E-Cars und auch Car-Sharing werden zum Thema, wo auch von Landes- und Bundesseite Unterstützung nötig sein wird“, so der Ischler Stadtrat Johannes Kogler, Ihm ist auch wichtig, dass die landwirtschaftlichen Betriebe auch als Schützer der Kulturlandschaft entsprechende Wertschätzung erhalten.

Schwerpunkte Arbeit und Wirtschaft

„Arbeitsplätze zu Hause sichern und neue schaffen“, ist für Gschwandts Bürgermeister Fritz Steindl das größte regionale wirtschaftspolitische Anliegen. „Erfolgreiche Betriebe wollen sich bei uns ansiedeln und die Kapazitäten ausbauen“, setzt er auf die Zusammenarbeit der Gemeinden. „Mit den INKOBA-Verbänden können wir noch mehr für unsere Betriebe erreichen und dadurch Arbeit und Wirtschaft in der Region halten.“

Tourismus ausbauen

„Wir müssen die Kapazitäten im Tourismus ausbauen – nur so können wir den hohen Freizeitstandard im Salzkammergut halten“, plädiert Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf für neue Investitionen. Auch für Ischls Tourismus-Stadtrat Karl Komaz ist es wichtig, dass neue Angebote entstehen. „Das ist eine Win-Win-Situation für alle – die Tourismusbetriebe sichern viel Arbeit in der Region und schaffen ein tolles Angebot für die Menschen im Salzkammergut“.

Als Chance für die regionalen Kulturschaffenden und Vereine sieht man auch die Bewerbung des Salzkammerguts als „Europäische Kulturhauptstadt 2024“, allerdings müssten bald die Kosten für eine etwaige Realisierung auf den Tisch gebracht werden.


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