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GMUNDEN. Die nächste Wahl wird für die Stadt Gmunden einfacher und billiger. Allerdings bekommt die große Mehrheit aller Gmundnerinnen und Gmundner neue Wahllokale zugewiesen.

Ein Ausschnitt aus jener Grafik, die die die neue Wahlsprengelverteilung zeigt und die man von der Homepage der Stadt herunterladen kann. Grafik: Stadtgemeinde Gmunden

Manche Bürger müssen beim nächsten Urnengang beherzigen, dass es ihr traditionelles Wahllokal womöglich nicht mehr gibt oder es sich geändert hat. Denn die Zahl der Gmundner Sprengel wird um drei auf nunmehr 17 verringert, die zwischen 508 und 675 Wahlberechtigte umfassen.

Probleme beseitigt

Die Gemeindewahlbehörde hatte in den letzten Jahre immer wieder mit Problemen zu kämpfen. So waren mehrere zu große Wahlsprengel mit mehr als 800 Wählern arbeitstechnisch kaum noch zu bewältigen, während einige andere Sprengel weniger als halb so groß waren, in den kleinsten gar nur 238 und 348 Personen. Zudem sind Parteien immer weniger in der Lage, ausreichend viele Beisitzer und Ersatzbeisitzer zu stellen. Und auch die Stadtverwaltung tut sich schwer ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen. Am Wahltag entstehen erhebliche Personalkosten, durchschnittlich 18.000 Euro.

Bei nächster Wahl spart sich Gmunden 2500 Euro

Der Personalbedarf verringert sich durch die Umstrukturierung um 18 Beisitzer aus den politischen Parteien und sechs Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung, wodurch sich auch die Personalkosten um rund 2500 Euro oder 14 Prozent verringern.

Wer jetzt schon nachschauen will, welchem Wahllokal er/sie bei den anstehenden Nationalratswahlen zugewiesen wird, kann dies auf einer Grafik auf der Stadtgemeinde-Homepage (www.gmunden.at/wp-content/uploads/2017/07/Karte_Wahlsprengel_neu_Download.pdf) tun – sowie auf einer großen Karte in der Bürgerservicestelle.


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