Seit 10 Jahren „Schwung“ für die Traunsteinregion
BEZIRK GMUNDEN. Um die Entwicklung im Norden des Bezirks zu fördern, wurde vor zehn Jahren die LEADER-Region „Traunsteinregion“ gegründet. Der Geburtstag gibt Anlass für eine Bilanz: über 80 Projekte, sechs Millionen Förderungen und ein Vielfaches an getätigten Investitionen.

Was haben der Wanderweg „Genuss am Almfluss“, die Biomasseanlage Gschwandt und der Kunst:Raum Gmunden gemeinsam? Bei allen handelt es sich um Projekte der „Traunsteinregion“, die zehn Gemeinden im Norden des Bezirks umfasst.
Großes Investitionsvolumen ausgelöst
Insgesamt wurden in den zehn Jahren ihres Bestehens bereits über 80 Projekte umgesetzt, so das Resüme von Gunter Schimpl, Vereinsobmann und zugleich Bürgermeister von Vorchdorf. In der bereits abgeschlossenen Förderperiode 2007/13 wurden mit 4,6 Millionen Euro Förderung 17,7 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. Für die derzeitige Periode, die 2020 auslaufen wird, gibt es noch keine abschließenden Zahlen, bislang seien jedoch 15 Projekte genehmigt worden, so Traunsteinregion-Geschäftsführerin Agnes Pautzenberger.
Zukunftsthema „Kulturhauptstadt 2024“
Ideen für künftige Projekte reichen vom Ausbau der digitalen Infrastruktur bis zum leistbaren öffentlichen Verkehr. Als gewichtiges Thema nennt Gunter Schimpl auch die Bewerbung der Region um den Titel „Kulturhauptstadt 2024“ – gemeinsam mit den LEADER-Regionen Regis und Attergau/Attersee: „Eine solche Chance kommt nur einmal“, betont Schimpl, der auch hofft, dass die zwischenzeitlich „ausgetretenen“ Gemeinden Laakirchen, Ohlsdorf und Pinsdorf in der nächsten Periode wieder mit an Bord sind.


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