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GMUNDEN. Die Hangbewegungen im Gschliefgraben sind vielen noch in starker Erinnerung. Mit einem nun präsentierten Katastrophenschutzplan will man künftig auf Naturereignisse besser vorbereitet sein.

Dem Gschliefgraben ist im Katastrophenschutzplan ein eigenes Kapitel gewidmt. Foto: Stadtgemeinde Gmunden

Der Plan, dessen Erstellung auch gesetzlich vorgeschrieben ist, regelt alle erforderlichen Aktivitäten im Katastrophenfall, wie den Aufbau und die Aufgaben des Krisenstabes und die Kommunikation, wie der der Gmundner Ziviltechniker Günter Moser (mjp) bei der Präsentation im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte.

Einsatzorganisationen einbezogen

Dazu kommen spezifische Maßnahmen für die Bereiche Hochwasser, Rutschung, Steinschlag und Wildbachprozesse sowie für Ereignisse im Gschliefgraben. Für die Erstellung des Plans griff Moser auf das Know-how der Gmundner Einsatzorganisationen und auf die Erfahrungen aus vergangenen Naturereignissen zurück, etwa bei der Beurteilung von Gefährdungslagen. 

Maßnahmenpaket für den Ernstfall im Gschliefgraben

Ein Gmundner Spezifikum ist der Gschliefgraben, der zuletzt 2007 in Bewegung geriet. Der Katastrophenschutzplan regelt nun genau, was zu tun ist, wenn das nach der letzten Rutschung installierte Frühwarnsystem Alarm schlägt – und zwar abgestuft nach drei Alarmschwellen. 

Nicht „in die Schublade legen“

Wichtig sei, den neu erstellten Plan ständig aktuell zu halten und sich regelmäßig vorzubereiten, betonte Vizebürgermeisterin und Sicherhetisreferentin Beate Enzmann (FP) bei der Präsentation des Plans. VP-Bürgermeister Stefan Krapf, im Ernstfall Leiter der Einsatzzentrale, sieht den Vorteil vor allem in der vorgegebenen Struktur, die auch in Ausnahmesituationen ein kompetentes Agieren ermögliche.


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