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GMUNDEN. Mit einem 50 Millionen Euro umfassenden Investitionspaket verbessert Zementhersteller Hatschek die Bereiche Energie-, Rohstoffeffizienz und Luftreinhaltung. Mit der Bahnentlade-Anlage Hüttensand wurde nun ein wichtiger Meilenstein dieses Pakets in Betrieb genommen.

Die neue Bahnentlade-Anlage wurde in Betrieb genommen. Foto: Hatschek
Die neue Bahnentlade-Anlage wurde in Betrieb genommen. Foto: Hatschek

Hüttensand ist ein für die Zementindustrie wichtiger Rohstoff, der unter anderem bei der Produktion von Stahl als Reststoff anfällt. Dieser wird beim Mahlen des eigentlichen Zements als Zusatzstoff beigemischt. So werden wertvolle primäre Rohstoffe wie Kalk und Mergel eingespart. In Gmunden wird hauptsächlich Hüttensand aus dem Stahlwerk der voestalpine AG in Linz verarbeitet. Die eigene Hüttensand-Mühle bereitet das Material für eine spätere Verarbeitung im Produktionsprozess auf.

4000 Lkw-Fahrten pro Jahr werden eingespart

„Mit den drei neuen Lagersilos können wir auch größere Mengen Hüttensand lagern. Damit wird eine Umstellung auf Anlieferung via Bahn möglich“, so Werksleiter Peter Fürhapter. Das gemeinsam mit der Rail Cargo Group, Member of ÖBB entwickelte Anlieferkonzept ermöglicht es, die Anlieferung auf dreimal pro Woche mit je 18 Waggons umzustellen. „Damit können rund 4.000 LKW-Fahrten pro Jahr eingespart werden“, ergänzt Fürhapter. Dies sorgt auch für eine erhebliche CO2-Reduktion.

Offizielle Eröffnung der Anlage

Bei der offiziellen Eröffnung waren neben Vertretern der beteiligten Unternehmen auch die Bürgermeister der Anrainer-Gemeinden Gmunden, Pinsdorf, Altmünster und Ebensee sowie Bezirkshauptmann Alois Lanz vertreten.

„Die gute Beziehung zum Zementwerk hier in Gmunden baut auf Transparenz und Vertrauen. Das Unternehmen ist ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Region. Für uns Bürgermeister sind die Investitionen in Energie-, Rohstoffeffizienz und Luftreinhaltung aber ebenso bedeutend. Als Tourismus-Region sind uns Natur und regionale Ressourcen wichtige Werte“, so Bürgermeister Stefan Krapf.


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