Gmunden investiert heuer 5,2 Millionen Euro
GMUNDEN. Finanzkraft und Sparsamkeit bei den Ausgaben machen 2019 bei einem Budgetvolumen von 45,9 Millionen Euro Investitionen im Ausmaß von 5,2 Millionen Euro möglich. Größter „Brocken“ ist der Kanal- und Wasserleitungsbau.

Insgesamt werden für den Kanal- und Wasserleitungsbau und die Wildbachverbauung des Moosbergbachs 2.680.000 Euro ausgegeben. Der Kanalanschluss in Richtung Himmelreich und Flachberg schließt „die letzten weißen Flecken im Kanalnetz“, so Finanzstadtrat Thomas Höpolzeder bei der Präsentation der Investitionsvorhaben. Weitere 500.000 Euro fließen in die Sanierung der Gemeindestraßen und die Spange nach Pinsdorf. Die Sanierung des Miesweges, mit der im Frühling begonnen wird, soll 300.000 Euro kosten.
Bürgermeister Stefan Krapf strich besonders die neue Technikausstattung der Gmundner Pflichtschulen heraus, die mit Whiteboards „modernste Standards bei der Digitalität“ erreichen sollen. Ein zentraler Punkt ist auch der Verkehr: Hier sind ein digitales Parkleitsystem und digitale Verkehrszeichen im Bereich Strandbad geplant.
„Jahr der Planungen“
Insgesamt wird 2019 aber auch „ein Jahr der Planungen“, so Krapf: Neben Planung und Ausschreibung für die Neugestaltung von Esplanade und Rathausplatz sind auch Planungen für neuen Parkraum – einerseits im Bereich Bahnhof Engelhof und andererseits in Innenstadtnähe – aufgelistet.
Ausschreibung für Hotelprojekt soll noch heuer erfolgen
Als zentrale Aufgabe und Voraussetzung für künftige Investitionen nannten Krapf und Höpolzeder die Verwertung des Seebahnhof-Areals. Es handle sich dabei nicht nur um ein reines Tourismus-, sondern auch um ein Stadtentwicklungsprojekt. Nach den derzeit laufenden Vorarbeiten soll im zweiten Halbjahr 2019 die Ausschreibung erfolgen, so Bürgermeister Krapf.


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