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GMUNDEN. Krisenvorsorge-Experte Andreas Wimmer erzählt im Tips-Interview, wie man sich auf ein Hochwasser vorbereiten kann.

Vorsorge bei Hochwasser. Foto: krisenvorsorge.at
Vorsorge bei Hochwasser. Foto: krisenvorsorge.at

Tips: Auf welche aktuellen Themen stimmt sich die Krisenvorsorge 2019 ein?

Wimmer: Neben den immer aktuellen Themen wie Blackouts und der Sensibilisierung der Menschen für Krisenfälle sind natürlich Naturereignisse, wie beispielsweise Überschwemmungen und Hochwasser, ein fortwährendes Thema. Mehr und mehr unserer Kunden, die davon bis jetzt nicht betroffen waren, treten mit diesem Thema an uns heran. Viele bei uns in der Region und im ganzen Land waren in den letzten Jahren, öfter als ihnen lieb ist, vom Hochwasser betroffen. Siehe nur die Städte Schärding oder Steyr, die mittlerweile auf jährlicher Basis damit zu kämpfen haben.

Tips: Solchen Naturgewalten steht man als Einzelner oft machtlos gegenüber, sind hier die Problemlösungen meist im regionalen und größeren Rahmen zu sehen?

Wimmer: Es kommt vor allem auf die individuelle Lage an, in der man sich befindet, ob und wie sehr ein Schaden durch Einzelne vermieden oder reduziert werden kann. Dank innovativer Konzepte wie der FloodSax, die aufgrund ihres Aufbaus extrem saugfähig sind und bis zu fünf Sandsäcke ersetzen, können rasch eintretendes Wasser oder Wasserschäden, beispielsweise durch Rohrbrüche schnell und effektiv bekämpft werden. Eine effektive Sofortlösung, auf die auch ich persönlich keinesfalls mehr verzichten möchte und die leicht zu benutzen ist.

Tips: Hier scheint die Bevölkerung bereits ein Gefühl und vor allem ein Bewusstsein zur Vorbereitung zu haben?

Wimmer: Auf jeden Fall. Nun ist es bei uns in den letzten Jahren ja schon beinahe regelmäßig zu Hochwasservorfällen gekommen und die Menschen, die in betroffenen Gebieten leben, kennen dies alles nicht erst seit gestern. Auch Institutionen wie der Zivilschutzverband oder die örtlichen Feuerwehren sind dank praktischer Erfahrung gut aufeinander eingespielt und tragen sehr viel bei, nicht nur zur Schadensbekämpfung, sondern auch zur Prävention.

Tips: Was empfehlen Sie den Menschen, die das Thema Hochwasser und Überschwemmung bewegt?

Wimmer: Wie gesagt, je nach Wohnsituation und Lage sollte eine Einschätzung der Gefahrenlage durchgeführt werden. Hochwasser bringt ja auch einiges mit sich. Murenabgänge, Stromausfälle etc. können alles Begleiterscheinungen einer Überschwemmung sein. In Mehrparteienhäusern empfehlen wir, sich gemeinschaftlich Gedanken über den Worst Case zu machen und eventuell gemeinsam auch Vorbereitungen zu treffen. Gummistiefel und ein Grundstock an FloodSax sollten auf jeden Fall zur Standardausstattung gehören. Informationen vom Zivilschutzverband und den zuständigen Behörden sowie ein regelmäßiger Blick auf die Internetseite des hydrografischen Dienstes des Landes sind auch zu empfehlen.

Mehr Informationen zu Hochwasser-Vorsorge gibt's hier


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