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GMUNDEN. Zwar gehört das Salzkammergut nicht zu den Camping-Hotspots des Vorjahres, trotzdem konnten enorme Steigerungen, vor allem auch in der Nebensaison, verbucht werden.

Camping-Gäste nehmen auch im Salzkammergut enorm zu. Foto: www.berau.at
Camping-Gäste nehmen auch im Salzkammergut enorm zu. Foto: www.berau.at

Bereits 2017 war ein Rekordjahr mit hohen Zuwachsraten. Doch die Saison 2018 legte nochmals nach: Die heimischen Campingplätze verbuchten 6,9 Millionen Übernachtungen, etwa acht Prozent mehr als 2017. Auch die Zahl der Ankünfte konnte 2018 nochmals gesteigert werden und erreichte einen Wert von 1,7 Millionen, rund neun Prozent mehr als 2017. Sowohl die Übernachtungen als auch die Ankünfte stellen damit absolute Rekordwerte seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1974 dar.

Enorme Steigerung in der Nebensaison

„Vor allem aufgrund der sehr starken Nebensaison konnte das Campingjahr 2018 das Vorjahr 2017 noch toppen. Die Ankünfte in den Monaten März und November explodierten um über 60 Prozent – das sind enorme Steigerungsraten“, sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs. Auch der mild-sonnige Oktober bescherte den Campingplatzbetreibern ein starkes Plus bei den Ankünften von knapp 30 Prozent – was viele von ihnen dazu veranlasste, ihren Saisonbetrieb zu verlängern.

Camping im Salzkammergut wird immer beliebter

Auch im Salzkammergut erfreuen sich die Campingplatz-Betreiber über Steigerungen. Am Traunsee nächtigten im vergangenen Jahr 7.077 Campinggäste und die Camper werden immer mehr. „Wir spüren einen klaren Anstieg in der Nebensaison – vor allem im Dezember. Aber auch in der Zeit von Ostern bis November steigen die Campingbesucher im Gegensatz zu Jänner bis März, wo es bei uns eher ruhiger ist“, erzählt Katharina Fink vom 4-Sterne-Campingplatz Berau am Wolfgangsee und ergänzt, „auch Familien greifen wieder mehr zum Campingurlaub anstatt irgendwo durch die Welt zu jetten. Aber auch die jungen Menschen kommen vermehrt zum Campen und kommen dazu gerne mit Klassiker-Fahrzeugen wie VW-Bussen oder ganz wie früher mit Moped und Zelt.“


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