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GMUNDEN. Über 100 Volksschüler begaben sich kürzlich auf eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Wirtschaft. 

Volksschüler entdeckten Wirtschaft. Foto: Hörmandinger
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„KIWI – Kinder entdecken Wirtschaft“ ist Unterricht zum Anfassen. Seit mehreren Wochen beschäftigten sich über 100 Schüler der VS Gmunden Traundorf und VS Gmunden Stadt mit spannenden Fragen wie diesen: Was ist Wirtschaft und wie funktioniert sie, wie gründet man ein Unternehmen, warum braucht man einen Gewerbeschein, wie wichtig sind Qualität und Preis und wie wirkt Werbung? Die Schüler setzen nun ihr Wissen in die Praxis um, gründen im Familien Einkaufspark SEP ihr „eigenes“ Unternehmen und boten ihre Waren, an einem der 20 Verkaufsstände, zum Kauf an. Unterstützt werden sie dabei auch von Schülern der HAK Gmunden, ihren Lehrern und ihren Familien.

„Mit diesem Pilotprojekt für Oberösterreich verwandelte sich der Salzkammergut Einkaufspark in eine Erlebniswelt für Kinder, in der sie auf spielerische Weise in die Welt der Wirtschaft eintauchten“, freut sich Wirtschaftsstadtrat und SEP-Manager Franz Moser jun.. Gemeinsam mit WKO-Bezirksstellenleiter Robert Oberfrank hat er dieses Projekt an Land gezogen, das von den Lehrkräften der Gmundner Volks- und Mittelschulen in den letzten Wochen beeindruckend mit ihren Schülern umgesetzt wurde. Auch Unternehmen aus der Region brachten sich in den Prozess ein.

„Die Kooperation mit unseren Schulen war vorbildlich. Die Schüler wurden auf diesen Tag bestens vorbereitet, sodass der Nutzen, aber auch der Spaßfaktor für alle Beteiligten groß war“, freut sich Robert Oberfrank. „Dass dabei das Verständnis für wirtschaftliche Kreisläufe vermittelt wird, das für die weitere persönliche Entwicklung der jungen Teilnehmer förderlich ist, ist ein wertvoller Effekt“, sagt der WKO-Bezirksstellenleiter. Franz Moser fügt hinzu: „Die Kids lernen auch die Funktionsweise eines Einkaufszentrums kennen. Dabei erhalten sie einen Blick hinter die Kulissen und sehen die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten, die geboten werden“.

Wer besonders gut wirtschaftet, wird prämiert. „Damit soll auch die Leistung belohnt werden“, sind sich Moser und Oberfrank einig.


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