1,6 Millionen Euro Überschuss ermöglichen Investitionen
GMUNDEN. Erfreuliche Zahlen präsentierte Finanzausschussobmann Thomas Höpolzeder bei der jüngsten Gemeinderatssitzung: Laut Rechnungsabschluss wurde im Vorjahr ein Überschuss von 1,6 Millionen Euro erwirtschaftet.

Der Überschuss ist auf Mehreinnahmen bei der Kommunalsteuer und bei den Bundesertragsanteilen zurückzuführen, aber auch ständige Optimierungen bei den Ausgaben tragen dazu bei, so Höpolzeder. Der ordentliche Haushalt ist mit Einnahmen und Ausgaben von je 45.580.000 Euro ausgeglichen, im außerordentlichen Haushalt liegen die Einnahmen bei rund 6.151.000, die Ausgaben bei 4.541.000 Euro. Der erwirtschaftete Überschuss von rund 1,6 Millionen Euro fließt in Investitionen wie Kanalbau, Gemeindestraßen-Sanierungsmaßnahmen, Wildbachverbauung oder die Sanierung des Miesweges. Ein Teil wird auch für größere Projekte wie die Neugestaltung des Rathausplatzes oder die für 2020 geplante Sanierung des Sportzentrums SEP Arena angespart, so Höpolzeder.
Schuldenstand reduziert
Zum Jahreswechsel gab es Rücklagen in Höhe von 1.602.000 Euro, darin enthalten sind 800.000 Euro aus dem Straßenbaubudget für zusätzliche, dringend notwendige Straßensanierungen. Die Investitionen machten im Vorjahr 3,9 Millionen Euro aus. Der Schuldenstand konnte von 35 auf 34,3 Millionen Euro reduziert werden.
Für den Ankauf des Parkhotelareals wurde 2017 ein Darlehen über acht Millionen Euro aufgenommen. “Die Verwertung durch einen möglichen Verkauf zur Schaffung eines touristischen Leitbetriebes und die damit verbundene Schuldentilgung hat höchste Priorität“, so Höpolzeder.


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