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GMUNDEN. Allein im Bezirk suchen derzeit 1.300 Haushalte eine neue Bleibe. Für viele ist das bestehende Angebot jedoch nicht leistbar, kritisiert die SPÖ.

SP-Klubobmann Christian Makor mit JG Gmunden-Vorsitzender Denisa Husic, LAbg. Sabine Promberger (v.l.) Foto: SPÖ

In vielen Gemeinden des Bezirks werden bereits Maßnahmen getroffen, um jungen Familien leistbares Wohnen und eine gute Kinderbetreuung zu ermöglichen. „Wir brauchen allerdings gerade im Bereich Wohnen deutlich mehr Initiative seitens des Landes“, zeigte sich SPÖ-Bezirksparteivorsitzende Sabine Promberger bei einer Pressekonferenz überzeugt. Derzeit steigen die Mieten deutlich schneller als die allgemeine Inflation. Dies verschärfe sich in Tourismusregionen wie dem Salzkammergut, so Promberger.

Gesetzliche „Mietbremse“ gefordert

Denisa Husic, Vorsitzende der Jungen Generation des Bezirks, stellt das Projekt „5x5 Junges Wohnen“ in den Fokus: Junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, eine Wohnung für fünf Jahre um fünf Euro pro Qua­dratmeter zu mieten. SP-Klubobmann Christian Makor forderte eine gesetzliche Mietbremse, damit die Mieten „höchstens gleich schnell wie die Teuerung steigen“, mehr gemeinnützigen Wohnbau, einen Ausbau des Wohnbaubudgets des Landes sowie eine Reparatur der Wohnbeihilfe. Weil die Grenze bei den Mietkosten seit 2009 nicht mehr angehoben wurde, gebe es – aufgrund der gestiegenen Mieten – etwa in Gmunden mittlerweile kaum mehr eine Möglichkeit, Wohnbeihilfe zu erhalten.


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