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BEZIRK GMUNDEN. Bettina Zopf hat es geschafft: Die 45-jährige Nebenerwerbslandwirtin aus Neukirchen/Altmünster zieht für die ÖVP in den Nationalrat ein. Nicht mehr vertreten ist die Altmünsterer SPÖ-Bürgermeisterin Elisabeth Feichtinger.

Bettina Zopf Foto: ÖVP
Bettina Zopf Foto: ÖVP

Bettina Zopf wurde über den Bauernbund und über den ÖAAB nominiert. Die Altmünsterer Gemeindeparteiobfrau ist – neben der kleinen Landwirtschaft zu Hause – Mitglied im Bundesvorstand der Fraktion Christlicher Gewerkschafter und Landesvorsitzende der FCG-Younion (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten). Sie darf sich auch über eine große Zahl an Vorzugsstimmen freuen: 3104 Wähler wünschten sich ausdrücklich sie in den Nationalrat – die zweithöchste Zahl im Bezirk.

Elisabeth Feichtinger erhielt die meisten Vorzugsstimmen

Übertroffen wurde sie von Elisabeth Feichtinger, die 4688 Nennungen auf dem Wahlzettel erhielt. Wegen des schlechten Ergebnisses für die SÖP insgesamt muss die Altmünsterer Bürgermeisterin dennoch aus dem Nationalrat ausscheiden.

Ebenfalls erfolgreich auf die Jagd nach Vorzugsstimmen machten sich der Vorchdorfer Bürgermeister Gunter Schimpl (VP) mit 528 Stimmen sowie der aus Grünau stammende FP-Bezirksparteiobmann Markus Steinmauerer, der 700 Nennungen erhielt.

Wahlbeteiligung: 77,5 Prozent

Nach Auszählung aller Stimmen (inklusive Wahlkarten) erreichte die ÖVP im Bezirk Gmunden 34,9 Prozent, die SPÖ 25,3 Prozent. Die FPÖ kam auf 15,6 Prozent, die Neos auf 7,6 Prozent, Jetzt auf 1,7 Prozent und die Grünen auf 13,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung war mit 77,5 Prozent etwas geringer als vor zwei Jahren (2017: 82,0 Prozent).


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