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GMUNDEN. In enger Abstimmung mit der Finanzabteilung des Stadtamtes haben Bürgermeister Stefan Krapf, Vizebürgermeister Wolfgang Schlair und Finanzstadtrat Thomas Höpoltseder ein erstes, temporäres Corona-Maßnahmenpaket der Stadtgemeinde erarbeitet.

V.l.n.r.:) Vizebürgermeister Wolfgang Schlair, Bürgermeister Stefan Krapf und Finanz-Stadtrat Thomas Höpoltseder. © Stadtgemeinde Gmunden

Das fünf Punkte umfassende Paket bringt der Gemeinde Einnahmenverluste im sechsstelligen Eurobereich, es wird laufend evaluiert sund soll bei Bedarf erweitert werden. Es ist als „erste Hilfe für Gmundner Betriebe und Händler sowie für Familien, Arbeitnehmer und zahlreiche Vereine“ gedacht, so die drei Vertreter der Gmundner Kommunalpolitik.

Das Paket im Detail

  • Die Mietenzahlungen für Geschäfts- und Vereinslokale im Besitz der Stadt werden bis auf weiteres gestundet.
  • Den Eltern werden die Beiträge für die Kinderbetreuung und die Kindergärten sowie die Schulbusbeiträge rückwirkend von März bis zum Ende der durch die Bundesregierung verordneten Schließzeit erlassen.
  • Zudem wird auf Antrag die Einhebung der Kommunalsteuer für all Gmundner Betriebe, welche aufgrund des behördlichen Erlasses schließen mussten, für sechs Monate ausgesetzt (Verschiebung der Einhebung).
  • Für Oberflächenparkplätze wird vorerst für den Monat April bei Monatskarten keine Gebühr vorgeschrieben.
  • Und auch für die Müllentsorgung werden für behördlich geschlossene Betriebe rückwirkend von Mitte März bis zum Ende der Schließzeit keine Gebühren vorgeschrieben.

„Wir hoffen, dass die Stadtgemeinde Gmunden durch diese unbürokratischen Sofortmaßnahmen einen Beitrag leistet, dass alle wichtigen Institutionen unserer Gesellschaft diese turbulenten Zeiten überstehen. Gemeinsam schaffen wir das!“, so Krapf, Schlair und Höpoltseder.


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