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EBENSEE. In der Salinengemeinde hat man den Corona-Sommer gut überstanden und konzentriert sich aktuell auf wichtige Projekte und auch mehr Gäste im Tourismus.

Blick vom Feuerkogel in Ebensee. Foto: OÖ Tourismus
Blick vom Feuerkogel in Ebensee. Foto: OÖ Tourismus

Tips: Ein turbulenter Sommer geht zu Ende, wie verlief die Krisensituation bisher in Ebensee?

Siller: Die bekannten Infektionen im Ort hielten sich in Grenzen. Alle Betroffenen sind wieder gesundet. Jedoch waren wir mit deutlich mehr Erholungswilligen konfrontiert, die unsere Infrastruktur überlasteten.

Tips: Welche Projekte für Ebensee und die Bevölkerung haben für Sie als Bürgermeister derzeit Priorität?

Siller: Ich gehe davon aus, dass wir auch in den nächsten Jahren mit einer großen Anzahl von Touristen rechnen müssen. Wir können diese nicht einfach sich selbst überlassen, ansonsten bekommen wir zunehmend chaotische Verhältnisse. Im Sinne aller müssen wir diese Besucherströme steuern und regeln, sowie Einnahmen daraus schöpfen. Denn dadurch können wir unsere Infrastruktur modernisieren und die Personalkosten für Pflege und Instandhaltung decken. Das Ziel ist ein nachhaltiger und sanfter Tourismus der sich im Einklang mit den Bedürfnissen der Ebenseer befindet. Einen sogenannten „Overtourismus“ wollen wir verhindern.

Tips: Was sind die größten Herausforderungen bzw. Projekte der nächsten Jahre?

Siller: Es ist höchste Zeit, sich Gedanken über den Neubau und die Platzierung einer neuen Feuerkogelseilbahn sowie eines Bezirkshallenbades zu machen. Weiters sieht unser Schulbauprogramm vor, den Schultebau (ehem. HS1) general zu sanieren und im Einklang mit dem Denkmalamt in eine moderne Volksschule umzuwandeln. Für diese Projekte, mit landesweiter Bedeutung, braucht es erhebliche finanzielle Mittel. Verwirklichen werden wir sie daher nur können, wenn wir uns über die Ziele im Ort einig sind. Denn von deren große Bedeutung für Ebensee, können wir die Geldgeber beim Land, nur gemeinsam überzeugen.

Tips: Was war das erfreulichste Ereignis für Ebensee in den letzten Wochen?

Siller: Der Baubeginn der Firma Schenker mit 30 neuen Arbeitsplätzen.


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