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BAD GOISERN. Kontinuierlicher Ausbau von Park-and-Ride sowie Bike-and-Ride-Anlagen wird konsequent vorangetrieben.

Ortschef Leopold Schilcher zeigt Platz, wo neue Stellplätze enstehen. Foto: Gemeinde Bad Goisern
Ortschef Leopold Schilcher zeigt Platz, wo neue Stellplätze enstehen. Foto: Gemeinde Bad Goisern

Im Rahmen der Infrastrukturoffensive sollen die Mobilitätsknotenpunkte in Oberösterreich Schritt für Schritt attraktiviert werden. Auf ein neues Planungs-Paket, welches 474 Stellplätze umfasst, einigten sich ÖBB, Standortgemeinden und Land OÖ. Bei der Park-and-Ride Anlage in Bad Goisern sollen 50 zusätzliche PKW-Stellplätze und rund 30 Rad- und Mopedplätze errichtet werden. Die Planungskosten hierbei betragen 50.000 Euro. Das Land leistet dazu einen Planungskostenanteil von 12.500 Euro.

„Mit dem konsequenten und langfristigen Ausbau strategisch wichtiger Park-and-Ride-Stellplätze schaffen wir effiziente Mobilitätsknotenpunkte, um die Mobilität in unserem Land flexibel, sicher und effizient zu gestalten. Besonders im Zentralraum entlang unserer S-Bahn-Achsen sollen die Stadtzentren vom Individualverkehr zukünftig entlastet werden. Trotz coronabedingter Abflachung der Auslastung lassen wir bei der Erweiterung und Gestaltung neuer Anlagen zum bequemen und einfachen Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr nicht locker“, bilanziert Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

Der Themenbereich Park-and-Ride ist dennoch ein sehr komplexer. Besonders die attraktiven Standorte, welche rund um die Ballungszentren und in Bahnhofsnähe liegen, sind nur schwer zu erhalten. Diese Liegenschaften sind nicht nur rar, sondern auch mit hohen Quadratmeterpreisen versehen. Verständlicherweise gestaltet das die Verhandlungen rund um Park-and-Ride-Flächen nicht einfach.

„Mit dem sich kontinuierlich ausweitenden Angebot an Park-and-Ride-Stellplätzen soll die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs nachhaltig gefördert werden. Jeder neue Stellplatz hat einen mehrfachen Nutzen. Zum einen wird ein neuer, attraktiver Knotenpunkt zwischen Öffentlichem und Individualverkehr geschaffen und zum anderen leistet jeder einzelne Fahrgast mit dem Umstieg vom Auto auf die Bahn einen Beitrag zur effizienten Mobilität und Vermeidung von Stau“, sagt Steinkellner.


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