Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OHLSDORF. Von einem „Baustopp“ mittels Gemeinderatsbeschluss berichtet die ÖVP in einer Presseaussendung. SPÖ und ÖVP wollen das nicht so stehen lassen.

Alle im Ohlsdorfer Gemeinderat vertretenen Parteien sind sich einig, dass in der Gemeinde zu viel gebaut wird. Ob der nun gefasste Beschluss ein "Baustopp" ist, daran scheiden sich die Geister. Foto: Gemeinde Ohlsdorf (Archiv)

Konkret wurde beschlossen, dass Anträge auf Änderung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes (ÖEK), die nach dem 1. Jänner 2021 eingebracht werden, erst bei der Gesamtüberarbeitung (voraussichtlich 2023) bearbeitet werden sollen. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Bürgermeisterin Christine Eisner (VP) sprach in einer Aussendung von einem „Baustopp“, den sie mit Kapazitätsgrenzen bei Schule und Kindergarten sowie einer großen Baulandreserve begründete.

Kein „Baustopp“

Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher (SP) zeigte sich über den Beschluss grundsätzlich erfreut, auch wenn es sich nicht um einen tatsächlichen „Baustopp“ handle: „Die SPÖ-Fraktion hat schon mehrmals mit den Freiheitlichen darauf hingewiesen, dass wir – wie zum Beispiel in Holzhäuseln – willkürlichem mehrgeschoßigen Bauten in Gegenden, wo derzeit nur mit Einfamilienhäusern bebaut ist, nicht zustimmen werden. Es freut uns natürlich sehr, dass nun auch die ÖVP einem Beschluss im Gemeinderat zugestimmt hat, wo wir alle bei zukünftigen Widmungen mit einem schärferen Auge hinblicken.“

Auch FP-Gemeindevorstand Wolfgang Schögl kritisierte den Begriff „Baustopp“. Dies sei ein „Wahlkampfgag“ der ÖVP: „Zu den bereits als Bauland ausgewiesenen 30 Hektar liegen noch drei Anträge mit zusätzlichen 5,5 Hektar vor, welche vom Beschluss dezidiert ausgenommen sind.“ Er freue sich jedoch über die fraktions-übergreifende Einsicht, dass zu viel gebaut werde.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Wuppermann Metalltechnik: Karriere mit Zukunft und familiärem Miteinander in der Stahlbranche

Wuppermann Metalltechnik: Karriere mit Zukunft und familiärem Miteinander in der Stahlbranche

ALTMÜNSTER AM TRAUNSEE. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region, setzt die Wuppermann Metalltechnik auf ein familiäres Miteinander, ...

Tips - total regionalAnzeige
Landesregierung gibt 850.000 Euro für Kasberg-Winterbetrieb frei

Landesregierung gibt 850.000 Euro für Kasberg-Winterbetrieb frei

GRÜNAU IM ALMTAL. Die Oberösterreichische Landesregierung hat 850.000 Euro für den Kasberg bereitgestellt. Die Mittel dienen der Vorbereitung ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
SPÖ Scharnstein stellt Weichen für 2027

SPÖ Scharnstein stellt Weichen für 2027

SCHARNSTEIN. Rund 30 Mitglieder und Gäste nahmen an der Mitgliederversammlung der SPÖ Scharnstein im Gasthaus Schatzlmühle teil. Im Mittelpunkt ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Raffelsberger als ÖVP-Bezirksobmann im Salzkammergut wieder gewählt

Raffelsberger als ÖVP-Bezirksobmann im Salzkammergut wieder gewählt

BEZIRK GMUNDEN. Rudolf Raffelsberger ist beim Bezirksparteitag im „Mezzo“ mit 99,49 Prozent der Stimmen als Obmann der OÖVP Salzkammergut ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Baustart für 28 Mietkaufwohnungen in Laakirchen

Baustart für 28 Mietkaufwohnungen in Laakirchen

LAAKIRCHEN. Die gemeinnützige Gmundner Wohnungsgenossenschaft „Traunsee“ hat mit einem Spatenstich den Bau von 28 Mietkaufwohnungen an der ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Gmundner Molkerei investiert 60 Millionen Euro in Käseproduktion

Gmundner Molkerei investiert 60 Millionen Euro in Käseproduktion

GMUNDEN. Die Gmundner Molkerei hat 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Käseproduktion am Standort Gmunden investiert. ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Weitere Beiträge