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OHLSDORF. Die Mittelschule Ohlsdorf erfreut sich großer Beliebtheit, die Volksschule platzt aus allen Nähten und hat Sanierungsbedarf. Ein gemeinsamer Schulstandort wird geplant, mit einer Familienbefragung wird derzeit der künftige Bedarf erhoben.

Bgm. Christine Eisner beim Besuch in der Krabbelstube Foto: Gemeinde Ohlsdorf
Bgm. Christine Eisner beim Besuch in der Krabbelstube Foto: Gemeinde Ohlsdorf

In Online-Workshops mit Lehrern und Planern wurden bereits die Rahmenbedingungen für einen gemeinsamen Schulstandort definiert. Bürgermeisterin Christine Eisner (ÖVP) ist guter Dinge, dass die Umsetzung bald beginnen kann: „Auf Grund der bisherigen Gespräche wird nun ein pädagogisches Raumbuch und eine Grobkostenschätzung für den gemeinsamen Schulstandort in Ohlsdorf erstellt. Diese Unterlagen werden wir dem Land OÖ vorlegen, damit wir den Bau- und Finanzierungsplan fixieren können.“

Eine wichtige Basis für die weiteren Entscheidungen soll eine große Familienbefragung bilden, die dieser Tage an alle Haushalte mit Kindern von 0 bis 10 Jahren ergeht. Damit wird auch erhoben, ob die Zahl der Kinderbetreuungsplätze mittelfristig weiterhin ausgebaut werden muss und wie die Betreuung der Schüler in Zukunft aussehen soll. Diese soll künftig direkt in der Schule stattfinden – und zwar nicht nur für Volksschulkinder, sondern auch für Mittelschüler, wenn der Bedarf dafür gegeben ist.

Da heuer die Kindergarteneinschreibung nicht wie sonst ablaufen kann, werden mit den Fragebögen auch die Anmeldungsformulare für die Kinderbetreuungseinrichtungen ausgeschickt.


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