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OHLSDORF.  Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer besuchte einen möglichen Standort für die geplanten „Alternative Wohnformen“ (AWF) in Ohlsdorf. Dabei werden Wohnungen für betreuungs- und pflegebedürftige Personen errichtet, die aus sozialen, psychischen oder physischen Gründen nicht mehr gänzlich alleine wohnen können, jedoch keine ständige stationäre Betreuung oder Pflege in einem Alten- und Pflegeheim benötigen.

SPÖ Landtagskandidat Mario Haas, Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer und Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher beim möglichen Standort für die Alternativen Wohnform in Ohlsdorf Foto: SPÖ Ohlsdorf

Die „Alternative Wohnformen“ (AWF) sind als neue Wohn- und Betreuungsmöglichkeit für ältere Personen mit Pflegestufe 1 bis 3 gedacht und ergänzen das breite Dienstleistungsspektrum der Altenbetreuung in Oberösterreich. Wie bereits bekannt wurde, haben sich die Gemeinden Ohlsdorf und Gschwandt gemeinsam für den Bau einer Alternativen Wohnform für Menschen mit Pflegestufe 1-3 beworben und auch den Zuschlag vom Sozialhilfeverband dafür erhalten. Von Beginn an machte sich Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher (SPÖ) für das Projekt in Ohlsdorf stark und führte zahlreiche Gespräche, um Fortschritte bei dem Projekt zu erreichen. „Gestartet haben wir mit einer Arbeitsgruppe im Bezirk, die sich mit dem Thema Alternative Wohnformen für ältere Menschen beschäftigte. Mir war es von Anfang an wichtig, das Projekt voranzutreiben und den Standort Ohlsdorf zu fixieren. Wir können unseren Standort des Betreubaren Wohnens erweitern und die Alternative Wohnform dort durch einen Zubau unterbringen. Dies hätte mit einem Gemeinschaftsraum auch für die Bewohner des Betreubaren Wohnens einen klaren Mehrwert und die Lage ist gut und zentral gelegen“, stellt Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher klar.

Soziallandesrätin Gerstorfer zu Besuch in Ohlsdorf

Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer schaute nun persönlich zu einem Arbeitsgespräch mit Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher und SPÖ-Landtagskandidat Mario Haas in Ohlsdorf vorbei und besichtigte den möglichen Standort für das Projekt. Wichtig ist, dass so bald wie möglich mit dem Projekt gestartet werden kann, sind sich alle drei einig.

„Durch die im Vergleich zu einem Alten- und Pflegeheim kleinere Dimension tragen die alternativen Wohnformen zur Regionalisierung der Altenbetreuungsangebote bei. Dieser regionale Ansatz entspricht maßgeblich den Wünschen der älteren Generation der Oberösterreicher“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Starke Nachfrage nach neuen Wohnmodellen

Eine starke Nachfrage nach neuen Wohnmodellen, besonders bei der älteren Generation, stellt auch SPÖ-Landtagskandidat Mario Haas fest: „Alternative Wohnformen sind ein Vorzeigemodell. Diese Ergänzungen zum bestehenden Angebot in der klassischen Altenbetreuung werden in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen und sind wichtig für eine positive Lebensgestaltung. Gemeinsam werden wir den Ausbau der Alternativen Wohnformen in der Region vorantreiben.“


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