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VORCHDORF. Exoskelette erleichtern den Beschäftigten der Miba Sinter Austria ab sofort die Arbeit. Die Arbeiterkammer OÖ übernahm im Rahmen ihres AK-Zukunftsfonds die Hälfte der Kosten.

AK-Präsident Johann Kalliauer (Mitte) testet die Exoskelette (im Bild mit Miba-Betriebsrätin Elfriede Schober (l.) und Mitarbeiter Christian Hummer) Foto: AKOÖ/Erwin Wimmer

Miba Sinter produziert Sinterformteile für die Fahrzeugindustrie. Das Schleifen und Polieren der Werkstücke ist sehr belastend, erklärt Betriebsratsvorsitzende Elfriede Schober: „Die Kollegen litten vor allem unter Verspannungen, Nackenschmerzen und angespannter Körperhaltung. Die Folgen waren oft lange Krankenstände.“ Mit Unterstützung aus dem Zukunftsfonds der Arbeiterkammer konnten nun sechs Arbeitsplätze mit Exoskeletten ausgestaltet werden, die Beschäftigen nutzen sie abwechselnd: „Die Verbesserung war sofort zu spüren. Wir rechnen nun auch mit weniger Langzeitfolgen für die Betroffenen“, so Schober, die das Projekt initiiert und in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung abgewickelt hat.

OÖ-weit hat der AK-Zukunftsfonds bereits 130 Projekte unterstützt, die die Arbeitsbedingungen in der digitalisierten Welt verbessern.


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