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BAD ISCHL. Neue Bad Ischler Bürgerinitiative „Ischl kann mehr“ darf sich über durchwegs positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung freuen. 

Alexander Scheutz, Walter Erla und Markus Schiendorfer Foto: Ischl kann mehr
Alexander Scheutz, Walter Erla und Markus Schiendorfer Foto: Ischl kann mehr

„Wir freuen uns über den zahlreichen Zuspruch durch die Ischler Bevölkerung“, berichten Walter Erla, Alex Scheutz und Markus Schiendorfer von durchwegs positiven Rückmeldungen auf die Bekanntgabe ihrer Initiative „Ischl kann mehr“.

Ihren Aussagen zufolge meldeten sich mehrere Mitbürger, die Interesse an einer Zusammenarbeit zeigten. „Erfreut waren wir über das E-Mail von Grünen-Sprecher Martin Schott“, sagt Alex Scheutz, schon in der kommenden Woche soll es einen Gesprächstermin geben. „Wir treffen uns bei Hahnbaum an der Esplanade und werden in die Kaltenbachau spazieren, um über die Zukunft von Ischl zu sprechen“ beschreibt Scheutz das bevorstehende Corona-taugliche Treffen. 

Es wurde aber auch Kritik an der Stadtführung an die Gruppe herangetragen. So beschwerte sich beispielsweise eine Familie darüber, dass die Kommunikation mit Frau Schiller leider sehr schwierig ist und es trotz mehrfachen Versuchen keine Antworten gäbe. „Wir wollen uns die Zeit nehmen, mit den Bürgern zu reden“, stellt Markus Schiendorfer die Gesprächsbereitschaft der Gruppe in Aussicht. Bei den vielen anderen Themen gehts um kleine Probleme und große Anliegen. Mehrfach wurden immer wieder teils sehr stark verunreinigte Straßen, Parks und Plätze angesprochen. „Daraus wollen wir eine erste konkrete Handlung setzen“, berichtet Schiendorfer, „Mit einer Gruppe von jungen Ischlern werden wir den Gemeindebauhof entlasten und wollen mithelfen, prominente Flächen unserer Heimatstadt sauberzumachen.“

„Bereits kommende Woche wollen wir auch konkret auf aktuelle Themen der Stadt eingehen“, freuen sich Erla, Scheutz und Schiendorfer auf die nächsten Schritte. 

So kam es zur Gründung der Ischler Bürgerinitiative

„Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass in der Ischler Stadtpolitik mehr und mehr Uneinigkeit aufkommt. Entgegen der oft wiederholten Beteuerung, dass es „Miteinander besser geht“, wird hauptsächlich gegeneinander gearbeitet. Streitereien im Rathaus und Rücktritte von führenden Politikern sind nur die Spitze des Eisberges. Was uns dabei am meisten stört: Die Meinung vieler Ischler wird in den Hintergrund gedrängt und sogar als lästige Einmischung in „innere Angelegenheiten der Stadtregierung“ betrachtet“, erklärten die Initiatoren in einer Presseaussendung und ergänzen: 

Als Beispiele nennt man etwa die Parkplatz-Not in der Innenstadt oder den “verantwortungslosen Umgang“ mit der 5G-Problematik, die übermäßigen Bauzeitüberschreitung der Tennishallen-Sanierung sowie auch den versuchten Teilverkauf des Rathauses und Verzögerungen bei der Errichtung des neuen Schulzentrums und vieles mehr. „Überall fehlt es an klaren, nachhaltigen Überlegungen und an tauglichen Konzepten“, heißt es. 

Wer steht dahinter

„Wir, Walter Erla, Alexander Scheutz und Markus Schiendorfer haben uns zusammengefunden, um dieser gemeinsamen Kraft eine Plattform zu verschaffen. Wir sind eine Gruppe unabhängiger Personen die in Ischl wirklich gut verankert sind und bessere Chancen für ihre Stadt ermöglichen wollen, haben uns gefunden und laden weitere Interessierte dazu ein, 'Mehr für Ischl' zu fordern und zu erreichen. Wir rufen nach neuen Ideen und Konzepten“, heißt es. Das Ziel scheint es jedenfalls zu sein, Ideen und Vorschläge einzubringen aber auch Fehlentwicklungen aufzuzeigen – mit der Kraft aller Ischler. 

Zudem wird auch aufgerufen aktiv mitzuarbeiten. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich unter ischl.kann.mehr@gmail.com seine Ideen an die Bürgerinitiative schicken. 


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Josef Loidl
Josef Loidl
02.04.2021 18:56

Mitgehen

Wenn Ihr so bürgernah seid: Dann dürfen alle Ischler mit Euch mitgehen, oder?

Antworten
Josef Siller
Josef Siller
02.04.2021 15:35

Und zieht dann ...

Hannes Mathes auch mit? Oder was hat es mit den ÖVP Gerüchten auf sich.

Antworten

02.04.2021 18:57

Bürgernähe: Alle möchten mitgehen

n
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Peter Weinstocker
Peter Weinstocker
02.04.2021 13:41

Interessante Entwicklung

Was wohl als nächstes in Ischl passiert ...

Antworten
Fritz Laimer
Fritz Laimer
02.04.2021 18:36

San de Ischler deppat

Glaubt Ihr wirklich, dass Euch die Ischler das glauben?

n