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GRÜNAU/SCHARNSTEIN. Vergangenen Sonntag (25. April.) starteten rund 70 Teilnehmer vom Kirchenplatz in Scharnstein Richtung Almsee, um auf die mittlerweile unerträgliche Blechlawine zum Naturjuwel aufmerksam zu machen.

 (Foto: privat)
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„Auch bedingt durch die Corona- Pandemie suchen die Menschen nach Ausflugszielen. Der dadurch entstehende Verkehr nimmt aber für die Anrainer und vor allem für die Natur unerträgliche Ausmaße an. An entspanntes Radfahren oder spazieren sei nicht zu denken!“ so die Initiatorin und Vorstandsmitglied der Scharnsteiner Grünen Reingard Prohaska. Während manch Autofahrer lautstark seinen Unmut über das langsame vorankommen hinter der von der Polizei eskortierte Radgruppe kund tat, kam von den Hauseinfahrten der Anrainer Applaus und Zustimmung.

Diesmal mit dabei war auch der Nationalratsabgeordnete der Region und Regionalsprecher der Grünen Clemens Stammler. „Tausende Menschen die mit ihren Autos und Motorräder mitten durch ein Naturschutzgebiet zum Almsee pilgern, um dort unberührte Natur zu genießen ist ein Paradoxon an sich. Hier braucht es ein alternatives Verkehrskonzept. Vorstellbar wär ein Shuttledienst oder auch ein Kombiticket Almtalbahn und Radverleih. Lärm und Gestank als „einzige Wertschöpfung“ für die Region ist jedenfalls zu wenig!“

Auch der Grünauer Bürgermeister Wolfgang Bammer unterstützte die Aktion: Er dankte den Protestestradlern für das Aufzeigen des Problems und lud sie am Almsee zu Getränken und Imbiss ein.

Die Raddemo findet, selbstverständlich unter Einhaltung der Coronaregeln, jeden letzten Sonntag im Monat statt. Infos auf Facebook (Almtaler Radprotest)


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