Verzögerung beim Umbau des Hatschek-Kamins
PINSDORF. Weil der Lieferant die vereinbarten Kriterien aktuell nicht erfüllt, muss der geplante Umbau des Kamins im Zementwerk Hatschek verschoben werden.

Neben der neuen Schlauchfilteranlage, die im März in Betrieb genommen wurde, ist im Zementwerk Hatschek auch die Errichtung eines höheren Kamins geplant, um die Geruchsbelästigung der Anrainer zu verringern. Nun informiert Hatschek darüber, dass dies bis zum avisierten Termin im Frühsommer 2021 nicht möglich ist. Die mit dem Lieferanten vereinbarten Kriterien (europäischer Standard) würden aktuell nicht erfüllt. Dazu Werksleiter Peter Fürhapter: „Einzelne vom externen Hersteller gelieferte Bauteile für den Kamin entsprechen nach unseren Prüfungen nicht den geforderten Qualitätsstandards. Wir können daher nicht verantworten, den nicht zu 100 % den Kriterien entsprechenden Kamin aufzustellen.“
Die Bauteile würden aktuell von der Herstellerfirma darauf geprüft, inwieweit Nachbesserungen möglich sind oder ob diese neu beauftragt werden müssen. Sofern diese nicht den geforderten Standards entsprechen sollen die Teile neu angefertigt werden. Weil damit auch eine entsprechende Vorlaufzeit verbunden wäre, sei der genaue Termin zur Aufstellung des Kamins aktuell nicht absehbar, so Hatschek in einer Mitteilung.
Das Zementwerk Hatschek hat diese Maßnahme nach Absprache mit der Behörde getroffen, da nach aktuellem Stand keine Abnahme des Kamins möglich wäre.


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