Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL. Weitere Unterstützer kann die überparteiliche Ischler Bürgerliste von Hannes Mathes vermelden und sie ziehen derzeit alle an einem Strang.

 (Foto: Hörmandinger)
(Foto: Hörmandinger)

Auch Lehramtstudentin Barbara Promberger ergänzt nun das Team im Kompetenzbereich „Bildung“. Der Ischler Musikschuldirektor Walter Erla ist als Unterstützer der ersten Stunde schon länger dabei, legte aber nun erstmals seine Leitlinien für die zukünftige Kulturarbeit in Ischl vor: „Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden – Ischl hat ein unverwechselbares Kulturprofil“, zeigt sich der langjährige und ehrenamtliche Obmann der „Kulturplattform“ Bad Ischl über die besondere Stellung der Kulturstadt Bad Ischl erfreut. Natürlich müsse man ständig an neuen Entwicklungen arbeiten und neben dem berechtigten Stolz auf die Erfolge der Vergangenheit auch die Zukunft fest im Blick haben. Wichtig wäre nach Meinung Erlas, dass Kulturplattform und die politischen Kulturverantwortlichen enger und vorausschauender zusammenarbeiten. „Vor allem brauchen wir ein nachvollziehbares Gesamtbudget für Kultur in Ischl – das muss jeweils auf mehrere Jahre festgelegt werden“, fordert Erla.

Gerade in letzter Zeit kommen beinahe täglich neue Vorschläge aus dem Kulturbereich auf den Tisch. Vieles davon steht in engem Zusammenhang mit der „Kulturhauptstadt 2024“ und genau deshalb haben einige Schwerpunkt-Projekte eine hohe Dringlichkeit. Nicht nur für die Künstler, auch für die Stadt und die Ischler ist es von großer Bedeutung, dass die richtigen Projekte ausgewählt werden und bestens zur Umsetzung kommen. Speziell das Lehár-Theater braucht nun rasch eine Perspektive. Das „Kulturhaus“ für die Jugend im Casino-Keller müssen auch wieder auf die Agenda der Stadt und die dringend nötige Renovierung der Lehár-Villa muss mit Profis angegangen werden. „Mir ist bewusst, dass viel Arbeit wartet und deshalb biete ich meine Erfahrung und meine Mitarbeit an – Ischl muss hier erfolgreich sein“, so Erla. 

Von sehr großer Bedeutung ist aber auch die Unterstützung sowohl für die Ischler Vereine als auch für die jungen Künstler, die an neuen, zeitgenössischen Projekten arbeiten. „Sie alle brauchen spezielle Förderprogramme und tatkräftige Hilfe bei ihren Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadt-Jahr“, weiß Erla um die Bedürfnisse der vielen ehrenamtlichen Kulturschaffenden Bescheid. Wichtig ist für Erla auch die Zusammenarbeit mit den Schulen. „Unsere Landesmusikschule hat hier mit der Ischler Wirtschaft bereits ein Kooperations-Projekt umgesetzt“, nennt Erla erfreut die erfolgreiche „Schaufenster-Galerie“ mit dem „Ischler Wirtschaftsforum“ mit Ulli Laimer an der Spitze und verweist weiters auf viele kulturelle Kooperations-Projekte mit  Pflichtschulen der Stadt. Diese Schiene müsse nach Einschätzung Erlas ausgebaut werden.

Ähnlich stark wie im Kulturbereich ist Ischl auch eine wichtige Schulstadt. „Wir sollten das Bildungszentrum im Salzkammergut werden“, will Barbara Promberger die Themen „Schule und Bildung“ größer denken. Dafür braucht es aber einen Gesamtplan für den Bildungsstandort. „Der ist zurzeit noch nicht sichtbar, jedoch dringend nötig“, so Pamela Sams, die ihre Mitarbeit im Bereich Bildung für Ischl anbietet. Neben der wichtigen Modernisierung der Ischler Schulen muss ein Masterplan für den „Schul- und Bildungsstandort Salzkammergut“ in Bad Ischl erarbeitet werden. Einzelne Schritte, wie beispielsweise die vom Land OÖ eingerichtete „Fachschule für Sozialberufe“, sind da bereits gelungen. Deshalb müsse es auch gute Kontakte zur OÖ. Landesregierung geben, um aus Bad Ischl das „Landesbildungszentrum Salzkammergut“ zu formen.

„Besonders wichtig ist auch der Bereich Erwachsenen- und Weiterbildung“, sagt Promberger. Es sei für alle Berufstätigen und auch für die Betriebe von größter Wichtigkeit, Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote vor Ort zu haben. „Eine umfassende Digitalkompetenz in der Bildung steigert die Chancen für Arbeit und Wirtschaft“, schildert Personal-Expertin Sams die Situation am Arbeitsmarkt. Einen großen Schatz stellt die hohe Qualität der Handwerksbetriebe im Salzkammergut dar: „Diese bedeutende Tradition darf keinesfalls verloren gehen – da ist eine gemeinsame Kraftanstrengung nötig“, wissen sich die beiden Damen sowohl mit der Jugend als auch mit der erwachsenen Bevölkerung einer Meinung, was den Stolz der Einheimischen auf das Ischler Handwerk betrifft.

Für den Spitzenkandidaten der neuen Ischler Bürgerliste Hannes Mathes bedeuten die neuen Unterstützer jedenfalls einen großen Kompetenzschub.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden