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VORCHDORF. Gemeindevorstand Reinhard Ammer (45) wird die Vorchdorfer Grünen in den Wahlkampf führen. Gleichzeitig kandidiert Ammer auch als Bürgermeister – mit einer klaren Ansage: „Es braucht einen Wandel! Die Art und Weise, wie in den letzten Jahren agiert wurde, muss sich ändern. Das gilt für die Arbeit in den politischen Gremien, vor allem aber im Zusammenspiel mit den Vorchdorferinnen und Vorchdorfern. Politik auf Augenhöhe, das ist nun gefragt“, hält Ammer fest.

 (Foto: © Zoe Goldstein Fotografie)
(Foto: © Zoe Goldstein Fotografie)

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen für Ammer auf der Hand: 

  • Mobilität
  • Klima und Umwelt
  • Ortsentwicklung und Raumordnung

 “Mobilität müssen wir neu denken!“, so Ammer. Dies bedeutet für ihn: (1) eine Entschärfung von gefährlichen Fußgängerquerungen, beispielsweise in Bergern. (2) Weniger Schwerverkehr in Wohngegenden, beispielsweise Verkehrsberuhigung in Feldham. Dort soll der Schwerverkehr in Zukunft nur mehr über das Gewerbegebiet laufen. (3) Gezielte Infrastrukturmaßnahmen zur Förderung des Radverkehrs auf Basis eines Radkonzepts und (4) eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, beispielsweise durch ein Ein-Euro-Ticket für Zugfahrten im Vorchdorfer Gemeindegebiet.

„Die Klimakrise ist kein Zukunftsszenario mehr, sie findet schon statt. In Österreich ist die Temperatur seit 1850 um bereits zwei Grad gestiegen. Das hat Auswirkungen, die jetzt schon jährlich Millionenschäden verursachen – siehe Hagelunwetter im Juni. Das bedeutet, dass wir uns auch in der Gemeindepolitik Gedanken darüber machen müssen, wie wir mit den unvermeidbaren Folgen umgehen“, betont Bürgermeisterkandidat Ammer. Wichtig sei, die Klimakrise nicht weiter zu befeuern, und dies bedeute konkret: Einsatz von erneuerbarer Energie, wo immer es geht, so Ammer.

Unter dem Motto „Wir schaffen Räume, wir bewahren Räume!“ möchte Ammer, gut durchdachte, zukunftsfähige, gemeinwohlorientierte und genehmigungsfähige Projekte forcieren, eine Siedlungsentwicklung, die Platz für Begegnungen schafft, vorantreiben, übermäßigen Ressourcen- und Flächenverbrauch vermeiden und intelligente Nachnutzung und Verdichtung im Ortszentrum garantieren.


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