Neubau Verabschiedungshalle steht auf Schienen
VORCHDORF. Nach jahrelanger und intensiver Vorbereitungsarbeit hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Vorchdorf das Projekt Verabschiedungshalle in seiner Sondersitzung am 29. Juli auf Schiene gebracht.

Der Neubau wurde nötig, da die bisherige Verabschiedungshalle, die sich auf einem Grundstück der Pfarre befindet, nicht mehr den heutigen Erfordernissen entspricht. Durch die Projektgruppe wurden die Erfordernisse erhoben und Besichtigungen sowie Erkundungen durchgeführt. Mittels Architekturwettbewerb wurde nicht nur das beste Projekt, sondern auch ein architektonischer Meilenstein für den Standort Vorchdorf ausgewählt. Nun werden die Aufträge an die ausführenden Firmen vergeben und im August zunächst mit den Abbrucharbeiten begonnen. Das Provisorium für die Verabschiedungen während der Bauzeit ist im Pfarrhof Vorchdorf angesiedelt.
Die Zustimmung im Gemeinderat erfolgte mehrheitlich mit einer Gegenstimme (Albert Sprung) und einer Enthaltung (Monika Kronegger). Der Entscheidung vorausgegangen waren heftige Diskussionen rund um „explodierende Kosten“, die ihre Ursache in den derzeit stark steigenden Baustoffpreisen haben. Die Sondersitzung des Gemeinderates wurde unter Leitung von Vizebürgermeister Johann Mitterlehner abgehalten. Unterstützt wurde die Entscheidung durch eine überparteiliche örtliche Projektgruppe unter Einbeziehung aller in Vorchdorf vertretenen Konfessionen und mit starker Unterstützung vom Amt der Oö. Landesregierung sowie der Diözese Linz.


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