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ST. WOLFGANG. Die Bürgermeister-Kandidaten von St. Wolfgang schließen Fairness-Abkommen für die Wahl.

Eva Adlhart und Franz Eisl stellen sich der Bürgermeister-Wahl (Foto: Perfaller PR)
Eva Adlhart und Franz Eisl stellen sich der Bürgermeister-Wahl (Foto: Perfaller PR)

In Zeiten, wo in anderen Salzkammergut-Gemeinden der Wahlkampf seit Monaten sehr aktiv geführt wird, gibt es in der Wolfgangseegemeinde klare Signale, dass man die Wahlwerbung mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt angehen will. Erstmals bei einer St. Wolfganger Bürgermeisterwahl kommt es zu einem Duell Frau gegen Mann. Die ÖVP schickt klarerweise ihrem amtierenden Bürgermeister Franz Eisl ins Rennen. Die FPÖ setzt auf eine Frau und hat die Gemeindevorständin Eva Adlhart nominiert. Überraschend ist, dass in St. Wolfgang nur die FPÖ und die ÖVP bei der Bürgermeisterwahl kandidieren.  

Wahlwerbung anstatt Wahlkampf

Von einem Wahl-„Kampf“ wollen jedoch beide nicht sprechen:  „Wir beide treten für das Bürgermeister-Amt von St. Wolfgang an, da ist Fairness angesagt“, heben die beiden Bürgermeisterkandidaten die Bedeutung der Funktion hervor. Für beide steht auch ein anderes Thema im Vordergrund:  „Auf unseren Listen kandidieren diesmal mehr junge Menschen als zuvor – diesen wollen wir Freude am Gestalten vermitteln und sie zu konstruktiver Sacharbeit ermuntern“, so Adlhart (FPÖ) und Eisl (ÖVP). Eine Auseinandersetzung mit Untergriffen und unfairen Mitteln würde die Jungen abschrecken und ihnen die Lust am Mitgestalten ihrer Heimatgemeinde wieder nehmen, sind sich die beiden Kandidaten sicher. Es ist für beide darüber hinaus auch vorstellbar, ein ähnliches Abkommen auch mit den Listenführern der beiden anderen Parteien (SPÖ und GRÜNE) für die Gemeinderatswahl zu vereinbaren. „Wir wünschen uns, dass auch die Gemeinderatswahl fair und respektvoll über die Bühne geht“, so Eisl und Adlhart abschließend.


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