"Arbeiten für ein starkes Salzkammergut"
GMUNDEN. ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer und Bezirksparteiobmann Rudolf Raffelsberger stellten im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Ziele für die Gemeinderats- und Landtagswahlen am 26. September vor.

Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer, Klubobmann der oö. Volkspartei, stellte die aktuelle Kampagne: „Thomas Stelzer steht für Anstand und Hausverstand, Mut und Menschlichkeit“ vor. Die Zufriedenheit mit der Landesregierung und auch mit der Arbeit des Landeshauptmannes sei nach aktuellen Umfragen hoch, so Hattmannsdorfer: 80 Prozent der Menschen im Traunviertel seien mit der Landesregierung zufrieden, bei nur 16 Prozent sei dies nicht der Fall.
„Wenn es um die Führung im Land geht, haben die Menschen im Traunviertel eine klare Meinung. 56 Prozent der Traunviertler würden Thomas Stelzer direkt zum Landeshauptmann wählen und 70 Prozent haben eine gute Meinung über seine Arbeit. Damit findet Thomas Stelzer mit seinem Kurs und seinem Bemühen um Miteinander weit über die Parteigrenzen hinweg breite Zustimmung“, fasste Hattmannsdorfer zusammen und wies darauf hin, dass man heuer erstmals auch den Kandidaten der Landesliste durch Ankreuzen landesweit eine Vorzugsstimme geben kann: „Damit ist es erstmals möglich, Landeshauptmann Thomas Stelzer im Traunviertel mit einer Vorzugsstimme zu wählen.“
Bezirk Gmunden stärken
„Wir arbeiten für ein starkes Salzkammergut und werden weiterhin alles tun, damit unsere Region auch in Zukunft zu den stärksten und lebenswertesten Gegenden Europas gehört.“, fasste Raffelsberger die Ziele der OÖVP Salzkammergut für den Bezirk Gmunden zusammen. Auch die Ausgangsposition für das Salzkammergut könne sich sehen lassen: „Wirtschaftlich sind wir sehr gut aufgestellt - Mit Gewerbe und Handwerk, mit Landwirtschaft und Tourismus aber auch mit einer kraftvollen Industrie“, strich Raffelsberger die Standortvorteile der Region heraus.
Es gehe bei der kommenden Wahl daher sowohl um Oberösterreich, rief auch Raffelsberger zur Vorzugsstimmenwahl für Landeshauptmann Thomas Stelzer auf, als auch um ein starkes Team, die Bürgermeister und die Gemeinderäte.
7 Kandidaten im Wahlkreis Traunviertel
Die OÖVP Salzkammergut stellt im Wahlkreis Traunviertel insgesamt 7 der 20 Kandidaten für die Landtagswahl. Mit OÖVP-Bezirksobmann Landtagsabgeordnetem Bürgermeister Rudolf Raffelsberger (Listenplatz 4) aus Scharnstein als Spitzenkandidaten des Bezirkes treten die Wolfgangseefischerin Elfriede Höplinger aus St. Wolfgang (Platz 8), die Gesundheitsexpertin Christine Gabler aus Laakirchen (Platz 11), die Pensionistin Laura Straub aus Ohlsdorf (Platz 14), der Finanzierungsberater Hansjörg Peer aus Bad Goisern (Platz 15), die Polizistin Clara Müllegger aus Bad Ischl (Platz 18) und der Student Alexander Scheuba (Platz 20) zur Arbeit fürs Salzkammergut an. „Gemeinsam wollen wir mehr fürs Salzkammergut rausholen“, benannte Salzkammergut-Teamchef Raffelsberger das Hauptziel seiner Mannschaft für die zukünftige Arbeit im Landtag.
17 Bürgermeisterkandidaten
In 10 von 20 Gemeinden stellt die OÖVP Salzkammergut aktuell den Bürgermeister – hier wolle man zulegen und in zwei weiteren Gemeinden zukünftig die Hauptverantwortung tragen, so Raffelsberger. Zur Bürgermeisterwahl treten an: 17 Kandidaten der ÖVP, 18 der SPÖ, 14 der FPÖ, 4 der GRÜNEN und 9 von sonstigen Gruppierungen.
Mehr Gemeinderäte
Derzeit stellt die OÖVP Salzkammergut mit 204 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten die Mehrheit der 544 Gemeinde-Mandatare in den 20 Gemeinden des Bezirkes Gmunden – das entspricht einem Anteil von 37,5 Prozent. Diese Position wolle man deutlich ausbauen und auch in den Ortsparlamenten zukünftig mehr Verantwortung übernehmen.
Oberösterreich-Plan für das Salzkammergut
Der Oberösterreich-Plan zeige auch im Salzkammergut Wirkung, betont Landtagsabgeordneter Rudolf Raffelsberger: Oberösterreich verzeichnet das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer – das Salzkammergut ist einer der Schrittmacher im Land. Die Zahl der Menschen in Beschäftigung übertrifft sogar das Rekordjahr 2019. Mit der gleichen Entschlossenheit arbeite man weiter: das Salzkammergut in Oberösterreich solle eine moderne Region sein, ein klimafreundlicher Wirtschaftsstandort und ein Land des guten Miteinanders.
Trotz guter Ausgangsposition müssen alle Zukunftschancen genutzt werden „Es läuft gut im Salzkammergut – die erfolgreichen Betriebe mit ihren fleißigen Mitarbeitern sichern Arbeit und Wohlstand“, freute sich Raffelsberger über das Erreichte. „Doch wir dürfen uns nicht zurücklehnen – wir müssen die neuen Chancen nutzen und wollen die Region zwischen Traunfall und Dachstein auch zukünftig entscheidend mitgestalten“, setzt sich Raffelsberger ehrgeizige Ziele.
Man habe mit dem Oberösterreich-Plan einen entschlossenen Kurs eingeschlagen, um Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern:
- Mit dem OÖ-Plan werden in den kommenden Jahren 1,2 Mrd. Euro investiert – und zwar dort, wo sich die Investitionen in Arbeitsplätze niederschlagen. Mit dem OÖ-Plan entstehen 13.800 neue Arbeitsplätze, viele davon im Salzkammergut.
- Mit dem Oö. Pakt für Arbeit und Qualifizierung unterstützt das Land OÖ bei Weiterbildung und Umschulungen, bei der Suche nach Arbeitsstellen und bei Lebenserhaltungskosten. 102.000 Oberösterreicher profitieren davon. Der Oö. Pakt wirkt auch im Bezirk Gmunden und hilft über 2.500 Mitbürgern.
- LH Thomas Stelzer hat ein Programm gestartet, um in OÖ 3.000 Langzeitarbeitslose in Jobs zu helfen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Trotz der sehr niedrigen Arbeitslosen-Quote von 3,2% wird im Salzkammergut niemand zurückgelassen.
Die Maßnahmen wirken: OÖ verzeichnet das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten der Republik. Die Zahl der Menschen in Beschäftigung übertrifft sogar das Rekordjahr 2019.
Ziele für das Salzkammergut
- Eine moderne Region in einem modernen Bundesland: In Oberösterreich und auch im Bezirk Gmunden soll immer mehr möglich sein als anderswo.
- Mit der neuen technischen Universität für Digitalisierung schlagen wir ein neues Kapitel auf, um uns im internationalen Wettbewerb zu behaupten.
- 650 Millionen Euro werden in OÖ bis 2023 in schnelles Internet investiert. Dazu kommt die zweite Breitbandmilliarde des Bundes. 200 oö. Gemeinden können damit ihre Projekte umsetzen. Davon profitiert vor allem der ländliche Raum bei uns im Salzkammergut.
- In OÖ läuft eine Schulprojektoffensive mit über 150 laufenden Bauprojekten. Ab 2021 können 40 zusätzliche Projekte dazukommen. Außerdem werden Schulen mit Tablets und Laptops ausgestattet.
- Mit der Kulturhauptstadt 2024 wird vieles möglich – smarte Verkehrslösungen, Chancen für unsere Kulturträger und weitere Schritte für die Tourismus-Destination Salzkammergut
- Ein umweltfreundlicher Industriestandort: Wir bewahren in Oberösterreich, was unser Land besonders macht. Der Schutz von Umwelt und Heimat ist für uns im Salzkammergut mehr als nur ein Lippenbekenntnis – es ist ein konsequenter Weg mit Hausverstand, bei dem sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen, sondern ergänzen. Klimaschutz ist Selbstschutz bei uns im Bezirk Gmunden.
- Bis 2030 wird die Sonnenstrommenge in OÖ verzehnfacht (200.000-Dächer-Programm). OÖ ist schon jetzt bei fast allen erneuerbaren Energieträgern Spitzenreiter. Wir nutzen jeweils die meiste Energie aus Biomasse, Wasserkraft und Sonnenkraft – jeder dieser Energieträger ist „Made im Salzkammergut“
- Bis 2030 fließen 725 Millionen Euro in den oö. Schienenverkehr und die oö. Regionalbahnen. Das ist das größte klimafreundliche Mobilitätsprojekt in OÖ seit 1945. 449 Mio. Euro werden in die neue Oö. Regionalstadtbahn investiert und das regionale Klimaticket wird in OÖ umgesetzt, um das klimafreundliche 7 Pendeln zu verbessern. Seit dem Amtsantritt von LH Thomas Stelzer wird mehr in den Öffentlichen Verkehr als in den Individualverkehr investiert. RegioTram, Almtalbahn und die alte Kaiserstrecke von Attnang-Puchheim über Bad Ischl nach Stainach-Irdning sind fest in diesen Programmen verankert.
- In der oö. Industrie werden Milliarden investiert, um die Produktion klimafreundlicher zu machen. In kaum einem Land wird Stahl, Zement oder Papier umweltschonender erzeugt als in OÖ. Herausforderungen, die auch unsere Industriebetriebe im Bezirk erfolgreich angenommen haben. 2019 wurde das schärfste Raumordnungsgesetz Österreichs beschlossen, um Bauen auf der grünen Wiese zu verhindern. Das wird auch im Salzkammergut mithelfen, unsere Naturlandschaft zu erhalten. Und seit Jahren ist OÖ Spitzenreiter, was die ressourcenschonende Sanierung von Altbauten anbelangt. OÖ investiert daher weitere 50 Mio. für eine Gebäude-Sanierungsoffensive. Wir machen Klimaschutz mit Hausverstand – nicht mit Steuern und Verboten. Klimaschutz darf nicht dazu führen, dass Arbeitsplätze vernichtet werden. Und Klimaschutz darf auch nicht zu einer sozialen Benachteiligung führen – gerade in der Pendler-Region Salzkammergut
- Soziale Verantwortung: Als wirtschaftlich starkes Bundesland und durch die Null-Schulden-Politik der letzten Jahre können wir besonders auf jene achten, die es im Leben nicht so leicht haben.
- Das Oö. Ausbauprogramm von Wohnplätzen für beeinträchtigte Menschen wird fortgesetzt: Jedes Jahr entstehen 100 neue Wohnplätze – 10 neue Plätze werden dieser Tage in Gmunden übergeben und zukünftig von der Lebenshilfe betreut.
- Ein Altern in Würde bleibt in OÖ gesichert (Forderung Pflege-Daheim-Bonus, Gehaltspaket für Pflegekräfte) Mit den Bezirksvorreitern in Ohlsdorf und Gschwandt werden erste Projekte von „Alternativen Wohnformen“ im Salzkammergut umgesetzt.
- Und volle Unterstützung für ein starkes Ehrenamt mit starken Vereinen – im Salzkammergut, dem Heimatland von Brauchtum und Tradition ist das besonders wichtig (z.B. Ausweitung der Rechtschutzversicherung).


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